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Wehende Kilts und stramme Schritte

Die Neuauflage des St. Galler Tattoos ist am Wochenende durchgeführt worden. In vier Vorstellungen spielten zehn regionale und internationale Formationen auf. Trotz des Neustarts blieben die Zuschauerzahlen aber unter den Erwartungen.
In der Olma-Halle 9 wurde dieses Wochenende wieder getrommelt und marschiert – aber nicht nur. (Bilder: Benjamin Manser)

In der Olma-Halle 9 wurde dieses Wochenende wieder getrommelt und marschiert – aber nicht nur. (Bilder: Benjamin Manser)

Das St. Galler Tattoo hat sich dieses Jahr mit neuem Namen und Konzept präsentiert. Nachdem die Veranstaltung 2014 ein Defizit von rund 150 000 Franken geschrieben hatte, haben die Initianten vergangenes Jahr eine Kooperation mit den Olma Messen besiegelt. Der Anlass hat deshalb dieses Jahr zum ersten Mal in der Olma-Halle 9.1 stattgefunden. Wie beim Basel-Tattoo, das einen Besucherrückgang von fast 20 Prozent zu beklagen hatte, blieb der Publikumsandrang dieses Jahr auch in St. Gallen aus.

Laut Co-Organisator Adrian Osterwalder konnte das Ziel von 6000 verkauften Tickets für insgesamt vier Vorstellungen knapp nicht erreicht werden. Genaueres lässt sich allerdings noch nicht sagen: Die definitiven Abrechnungen eines Ticketanbieters fehlen noch. Es lasse sich aber bereits jetzt sagen, dass der Ticketverkauf «leicht unter den Erwartungen» liege, sagt der Mitorganisator. Trotzdem ist Adrian Osterwalder insgesamt zufrieden mit der diesjährigen Ausgabe des St. Galler Tattoos. «Wir haben ein tolles Programm auf die Beine gestellt und dafür viele positive Rückmeldungen erhalten», erklärt er.

Tattoo-Zukunft bleibt bis Ende Jahr ungewiss

Besonders in Erinnerung bleiben ihm der Auftritt von Nicolas Senn am Hackbrett zusammen mit der St. Galler Formation United Maniacs. «Die Darbietung hat viele Zuschauer berührt», sagt Osterwalder, der 2012 das Tattoo St. Gallen, damals noch als Military Tattoo, initiiert hatte. Auch das Finale, bei dem alle Bands zusammen «Highland Cathedral» spielten, gehört für Osterwalder zu den Höhepunkten.

Die Zusammenarbeit mit den Olma Messen beurteilt er als sehr positiv. Auch akustisch sei die Halle 9.1 im Vergleich zum Athletik Zentrum ein Fortschritt. «Dank flexibler Molton-Vorhänge hat unser musikalischer Leiter alles genau abstimmen können», sagt Osterwalder. Ob das St. Galler Tattoo , wie mit dem neuen Zwei-Jahres-Rhythmus vorgesehen, auch im September 2018 wieder stattfindet, wird sich erst Ende Jahr weisen. (ghi)

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