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WECHSELSPIEL: St. Otmars Rollentausch

Das 20-Jahr-Jubiläum des UHC Waldkirch-St. Gallen zeigte dank dem Mitwirken der NLA-Handballer St. Otmars und zahlreicher Legenden aus der Clubgeschichte auf, dass Sport verbindet.
Natalie Brägger
Die Handballer St. Otmars (in Gelb) wehrten sich tapfer gegen die NLA-Unihockeyspieler. (Bild: Ralph Ribi)

Die Handballer St. Otmars (in Gelb) wehrten sich tapfer gegen die NLA-Unihockeyspieler. (Bild: Ralph Ribi)

Natalie Brägger

sport

@tagblatt.ch

Vor 20 Jahren entstand aus der Fusion der beiden Vereine TSV Waldkirch und UHC St. Gallen der UHC Waldkirch-St. Gallen. Zum 20. Geburtstag lud der Verein am Samstag diverse Gäste aufs Unihockeyfeld in der Sporthalle Tal der Demut ein. Bachelorette Eli pfiff um 16 Uhr das erste Spiel an: Die Affiche zwischen den NLA-Handballern des TSV St. Otmar und dem NLA-Team von Waldkirch-St. Gallen wurde mit Spannung erwartet. Und zum Erstaunen aller schlugen sich die Handballer wacker: Obwohl die Unihockeyspieler gefühlte 95 Prozent Ballbesitz hatten, lagen sie zur Spielhälfte erst mit 1:0 im Vorsprung. Jonas Kindler, im Handball Torhüter, beim Unihockey Feldspieler, bilanzierte zur Halbzeit: «Das viele Laufen ist schon recht anstrengend, aber es macht Spass.»

In der zweiten Halbzeit konnte Waldkirch-St. Gallen dann doch noch drei Tore erzielen. Obwohl die Handballer einen allfälligen Torjubel schon minutiös geplant hatten, kam dieser nicht zustande. Nivin Anthony, normalerweise NLA-Assistenzcoach, aber bei diesem Spiel für einmal für St. Otmar als Trainer an der Bande, liess in der letzten Spielminute gar noch das gesamte Team aufs Feld stürmen. Obwohl die Schiedsrichter ob dieser Massnahme gleich beide Augen zudrückten, gelang St. Otmar kein Tor mehr. 4:0 lautete schliesslich das Endresultat. Die Handballer hatten dieses einerseits der Verspieltheit der Unihockeyaner, aber vor allem auch dem Torhüter Michal Shjebal zu verdanken. Obwohl er sich das ständige Hin- und Herrutschen auf den Knien nicht gewohnt war und sichtbar litt, verteidigte er seinen Kasten mit grossem Einsatz. «Ein grosses Kompliment an ihn», sagte Waldkirch-St. Gallen-Captain Roman Mittelholzer nach dem Spiel. Lob erhielten beide beteiligten Vereine im Anschluss von Marcel Thoma, Leiter der Dienststelle Sport der Stadt St. Gallen. «Dieses Spiel ist ein wunderbares Zeichen für den Sport in unserer Stadt», sagte er.

Spass steht im Zentrum

In einem zweiten Show-Match traten Ostschweizer Prominente gemeinsam mit Legenden aus der Clubgeschichte gegeneinander an. So kehrte beispielsweise Bachelorette-Gewinner Michael Schmied, einst Spieler bei Waldkirch-St. Gallen, aufs Unihockeyfeld zurück. Auch Ex-Mister-Schweiz Stephan Weiler und Handball-Schweizer-Meisterin Jessica Wenger griffen zum Unihockeystock. Während die Legenden wie beispielsweise Othmar Schärli ab und zu ihr Können aufblitzen liessen, gestand TVO-Moderatorin Linda Aeschlimann beim Interview während des Spiels, dass das Unihockey-Talent wohl ihrer Schwester zugefallen sei. Die Publikumslieblinge auf dem Feld waren FM1-Radiomoderator Dario Cantieni und Bob-Olympiamedaillengewinner Alex Baumann, die gemeinsam für Schabernack sorgten. Diesen hatte Fabrice Göldi, ehemaliger Waldkirch-St. Gallen-Spieler und aktuell Cupsieger mit GC Unihockey, schon hinter sich. Er hatte seine ehemaligen Teamkollegen beim ersten Spiel auf den Knien als Einlaufkind aufs Spielfeld begleitet. Zusammengefasst: Der Spass kam sowohl bei den Spielern als auch beim Publikum nicht zu kurz, so dass der knappe Sieg des Legendenteams Nebensache war.

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