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WASCHANLAGEN: Shampoo aus der Sprühlanze

Wer sein Auto nach den Ferien von Sand, Fliegendreck und Insekten befreien möchte, steuert gerne eine Selbstwaschanlage an. Ein Vergleich der Anlagen in der Region.
Janina Gehrig, Mattia Lorenzi
Der Abstand zwischen Hochdrucklanze und Auto ist entscheidend für ein gutes Ergebnis. (Bild: Mattia Lorenzi)

Der Abstand zwischen Hochdrucklanze und Auto ist entscheidend für ein gutes Ergebnis. (Bild: Mattia Lorenzi)

Janina Gehrig, Mattia Lorenzi

redaktionot@tagblatt.ch

Fliegendreck, Vogelkot und Insekten kleben derzeit nach längeren Autofahrten wieder an der Windschutzscheibe. Wer sein Gefährt nicht durch die Bürsten einer Waschstrasse manövrieren möchte, legt mit einem Hochdruckreiniger selbst Hand an. Das «St. Galler Tagblatt» hat fünf Selbstbedienungsautowaschanlagen der Region Rorschach getestet. Bei den meisten erhält man für einen Franken gut eineinhalb Minuten lang heisses Wasser aus der Lanze. Damit ist das Auto jedoch noch nicht geputzt.

Vier von fünf Anlagen mit gleichem Zeitintervall

Ein Hauch von Zitrone liegt in der Luft. Bei «Uniwash Goldach» im Rietli herrscht reger Betrieb. Hier gibt es nur zwei Programme: Waschen und Spülen/Konservieren. Dafür erhält man eine Anleitung für die perfekte Autowäsche. Auf den Lanzenabstand und den richtigen Winkel kommt es an. Das Auto wird aus 50 Zentimeter Entfernung «eingeweicht», dann mit biologisch abbaubarem Spezialshampoo aus nächster Nähe eingesprüht, ehe ihm mit fleckenfreiem Osmosewasser zu Leibe gerückt wird. Urs Krauers Opel glänzt wieder. «Ich komme nur her, wenn man das Auto vor lauter Dreck kaum mehr sieht», sagt er, während er die Fussmatten staubsaugt. Bald müsse es vorgeführt werden, darum der Gang zur Waschbox. Vier Franken hat er für die Reinigung ausgegeben. Doppelt so viel Kleingeld hat der Mann in den Automaten geworfen, der neben ihm seinen Wagen mit Heisswasser und Micro-Pulver bearbeitet. Durch die Waschstrasse fahre er nur, wenn er den Unterboden nach dem Winter von Salz befreien wolle. Ansonsten spare er sich die 12 bis 28 Franken.

Bei «Uniwash Goldach» schiesst pro Einfränkler jeweils 85 Sekunden lang heisses Wasser mit Micro-Pulver aus der Lanze. Während sich die Anlagen bezüglich Waschzeit vor sieben Jahren noch stärker unterschieden, scheinen sich diese angeglichen zu haben. Auch bei der «Selfwash»-Anlage bei der Landi und dem «Autowasch-Center Goldach/Rorschach» erhält man für einen Franken fast eineinhalb Minuten lang Autoshampoo aus dem Sprüharm. Das reicht gerade, um den Wagen einmal von allen Seiten kurz abzuspritzen. Wohl mitten im Waschgang unterbrochen wird man hingegen beim «Blauen Elefant» in Buriet. Dort reicht der Einfränkler gerade einmal für 65 Sekunden Wasser. Dafür kann der Kunde hier aus sechs Programmen auswählen – neben dem herkömmlichen Waschprogramm wird hier auch Wachs und Glanzspülen geboten.

Am längsten (1 Minute, 27 Sekunden) dauert der Waschgang bei «Koller’s Autowösch» in Altenrhein. Die Anlage wurde um fünf neue Waschboxen erweitert, zudem um zwei Boxen für die Reinigung von Wohnmobilen. Hier ist auch für Unterhaltung gesorgt. Wer nach dem Putzen etwas länger verweilt, kann den Flugzeugen zusehen, wie sie vom Flughafen Altenrhein abheben.

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