Was steckt dahinter?

«Gleiches Angebot ohne Steuergelder», 11.11.2011 Heute war ich wieder in der Entsorgungsfachstelle Bodensee. Dabei fragte ich mich ernsthaft, was wirklich hinter der Aufgabe dieser effektiven Einrichtung steckt. Wie kann man lapidar von «nicht rentabel» sprechen und die Stelle schliessen?

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«Gleiches Angebot ohne Steuergelder», 11.11.2011

Heute war ich wieder in der Entsorgungsfachstelle Bodensee. Dabei fragte ich mich ernsthaft, was wirklich hinter der Aufgabe dieser effektiven Einrichtung steckt. Wie kann man lapidar von «nicht rentabel» sprechen und die Stelle schliessen?

Das ist meiner Ansicht nach ein Schlag ins Gesicht jedes vernünftigen Bürgers. Mit gutem Willen wäre die Institution zu halten gewesen, davon bin ich überzeugt. Nochmals, was steckt dahinter? Das Geld kann es nicht sein, denn: Muss denn jede öffentliche Einrichtung rentieren? Ist nicht der Nutzen für alle ebenso wichtig, wenn nicht wichtiger? Warum muss alles Profit abwerfen? Die Aufhebung ist natürlich die einfachste Lösung.

Hans-Peter Büsser

Schuppisstrasse 9, 9403 Goldach

Neue Fragen

«Gleiches Angebot ohne Steuergelder», 11.11.2011

Es ist erfreulich, dass sich nun einer der verantwortlichen Gemeindepräsidenten zur Schliessung der Entsorgungsfachstelle zu Wort meldet. Leider beantwortet Thomas Würth meine Fragen nicht. Im Gegenteil. Es stellen sich mir sogar neue Fragen:

Wieso werden dem Business-House unternehmerische Vorgaben («Freikilos») gemacht, wenn die vier Gemeinden sich nur mit 45 000 Franken an den Kosten beteiligen?

Wie viel konnten die Gemeinden durch die direkte Entsorgung im Business House einsparen, zum Beispiel Abfallgebühren oder Lohnkosten?

Sind Vergünstigungen für die Ansiedlung neuer Firmen nicht auch wettbewerbsverzerrend gegenüber alteingesessenen Betrieben in der Gemeinde?

Bei der Begründung entsteht der Eindruck, dass Wettbewerbsverzerrungen zugunsten der Schwächsten unserer Gesellschaft nicht statthaft sind, während sie zugunsten von gewinnorientierten Unternehmungen in Kauf genommen werden.

Beatrix Weibel-Oberholzer

Sägestrasse 4, 9403 Goldach

11.11. der Kabbala

«Die Kakophonie gegen den Winter», 12.11.2011

Mathematisch gesehen ist die Zahl 11.11. nicht spektakulär. Doch seit der Erfindung der Zahlen haben die Menschen immer einen metaphyischen , transzendentalen Zugang gesucht. Aus kabbalistischer Sicht ist 1111 die göttliche Quaternität des Schenkens. Sie besteht aus dem Geschenk, dem Schenkenden, dem Schenken und dem Beschenkten. Das Einläuten der fünften Jahreszeit ist für viele ein Geschenk, und bereitet Freude, lässt aber auch Freiraum für Narreteien.

Raffaele F. Schacher,

Seeheimstrasse 5, 9403 Goldach