Was machen die andern Schulen?

In den öffentlichen Kantonsschulen gelten gemäss Christoph Mattle, Leiter Amt für Mittelschule im Bildungsdepartement, einheitliche Regelungen. Wie in allen öffentlichen Gebäuden herrscht Rauchverbot.

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In den öffentlichen Kantonsschulen gelten gemäss Christoph Mattle, Leiter Amt für Mittelschule im Bildungsdepartement, einheitliche Regelungen. Wie in allen öffentlichen Gebäuden herrscht Rauchverbot. Eine Markierung am Boden, in der Regel wenige Meter vor den Eingängen, zeigt, wo die rauchfreie Zone beginnt. In der Regel ist jeweils eine rund zwanzig Quadratmeter grosse Raucherzone gekennzeichnet, ausser an der Kantonsschule Burggraben in St. Gallen, wo im angrenzenden Park geraucht werden kann. Grundsätzlich begrüsst Christoph Mattle das Rauchverbot in der «Unteren Waid». «Anders als öffentliche Schulen haben Privatschulen die Möglichkeit, eigene Regeln aufzustellen und auch das Recht, diese durchzusetzen. Diese Schulen haben im besonderen das Recht, auch Bestimmungen für das Verhalten der Schüler ausserhalb des Schulgeländes festzulegen.»

Wie eine Umfrage zeigt, nimmt das Gymnasium Untere Waid in Sachen Nichtrauchen eine Vorreiterrolle ein. Im Gymnasium Friedberg in Gossau ist der obersten Klasse das Rauchen erlaubt, allerdings nur in der grossen Pause und über die Mittagszeit. Die Viert- und Fünftklässler brauchen laut Auskunft von Prorektor Daniel Germann eine schriftliche Bewilligung der Eltern; bis zur dritten Klasse ist das Rauchen strikte verboten.

Ähnliches im Gymnasium Marienburg, Rheineck. Hier dürfen die über 16jährigen die Raucherecke benützen. Für jüngere gilt ein striktes Verbot. Weil die Zahl der Rauchenden ohnehin rückläufig sei, ergebe sich für die Schule kein Problem, das dringend gelöst werden müsste, sagt Rektorin Sabine Greiser. (git)

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