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Warten auf den zweiten Sieg

Nach sieben Spielen belegt Aufsteiger FC Winkeln den drittletzten Rang. Seit dem ersten Spiel wartet die Mannschaft von René Brandenberger auf einen Vollerfolg. Der Trainer zieht eine Bilanz.
Ives Bruggmann
Winkelns Florian Eberle (rechts) kämpft im Spiel gegen St. Margrethen um den Ball. Trotz dreier Tore der St. Galler reichte es vor zwei Wochen nur zu einem Remis. (Bild: Ralph Ribi)

Winkelns Florian Eberle (rechts) kämpft im Spiel gegen St. Margrethen um den Ball. Trotz dreier Tore der St. Galler reichte es vor zwei Wochen nur zu einem Remis. (Bild: Ralph Ribi)

Gleich im ersten Spiel in der 2. Liga interregional setzte Winkeln gegen Uzwil ein Ausrufezeichen. Gegen den vielerorts als Mitfavorit um den Aufstieg gehandelten Kontrahenten gewann das Team von Trainer René Brandenberger mit 3:1. Die Stimmung in und um die Mannschaft war ausgezeichnet.

Heute, sieben Wochen später, wartet Winkeln noch immer auf den zweiten Sieg. Lediglich zwei Punkte sind in den restlichen sechs Spielen seit dem Auftakt dazugekommen. Zuletzt setzte es eine Niederlage gegen den Tabellenletzten Sirnach ab. Auch die Stimmung in der Mannschaft litt im Vergleich zur Aufstiegssaison etwas darunter. Dennoch bleibt Brandenberger auch in dieser Phase zuversichtlich. «Wir hatten ein extrem erfolgreiches Jahr mit vielen guten Resultaten», sagt er. Nun müsse seine Mannschaft auch lernen, mit weniger guten Resultaten umzugehen.

Trügerischer Sieg gegen Uzwil

Natürlich sei es immer einfacher, wenn die Erfolge sich regelmässig einstellten. «Wir haben aber bereits vor der Saison gesagt, dass wir jeden Punkt erkämpfen müssen», sagt Brandenberger. Der Sieg in Uzwil sei im Nachhinein betrachtet vielleicht etwas trügerisch gewesen. Seither befinden sich die Winkler in einer Negativspirale. «Das geht bei uns an die Substanz, auch wenn wir ein familiärer Verein sind und nicht so viel Druck von aussen erzeugt wird.»

Den mentalen Tiefpunkt erlebte Brandenbergers Mannschaft am vergangenen Wochenende in Sirnach. «Diese Niederlage nehme ich ein Stück weit auf meine Kappe», sagt der Trainer. Erstmals sei man aufgrund der vielen Gegentreffer von der üblichen Taktik abgewichen. Prompt hat es nicht funktioniert. In der defensiveren Ausrichtung hat sich das Winkler Team nicht wohl gefühlt und eines der schwächeren Spiele abgeliefert. Doch das sei bereits wieder vergessen. «Wir haben uns an einen Tisch gesetzt», sagt Brandenberger. «Und beschlossen, dass wir künftig wieder wie gewohnt offensiv auftreten wollen: mit Leidenschaft und Freude.»

Winkeln setzt auf eigene Stärken

Mit dieser Einstellung gehen die St. Galler das morgige Spiel auswärts gegen Kreuzlingen an. Die Thurgauer sind im Tabellenmittelfeld klassiert, streben aber nach Höherem. Das zeigt auch die Verpflichtung des St. Galler U21-Spielers Andi Qerfozi, der gegen Uzwil dreimal traf. Trotz starker Gegenspieler wie Qerfozi will die Winkler Mannschaft in Kreuzlingen auf seine eigenen Stärken bauen. Und so möglichst den zweiten Sieg einfahren.

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