Waldkirch unterliegt trotz kämpferischer Leistung

Waldkirch-St. Gallen verliert in der NLA auswärts gegen den Schweizer Meister Wiler-Ersigen mit 5:7. Die Berner werden die noch zwei Spiele dauernde Qualifikation als Leader beenden.

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Unihockey. Für die St. Galler sind die zwei ausstehenden Spiele von weit grösserer Bedeutung als für die Berner. Die Ostschweizer sind unter dem Trennstrich klassiert und brauchen Punkte. Auf dem achten Platz haben sie drei Zähler Rückstand. Die St. Galler müssen deshalb in den nächsten zwei Spielen genau so kämpferisch auftreten wie in Bern.

Vom ersten Bully bis zur letzten Sekunde versuchte das Team von August Schärli, die zuletzt verloren gegangene Disziplin wieder zu finden. Abgesehen von einigen Ausnahmen gelang dies ziemlich gut. Nach sechs Minuten und zwei Toren von Fabian Jucker und Fabian Haag führten die St. Galler 2:1. Zwischen den beiden Toren erzielte Wiler einen Treffer. Das Gegentor war ein Beispiel für die Ausrutscher im Spiel der Gäste: Mit Fehlern brachten sie den Gegner ins Spiel – in diesem Fall mit einem Eigentor. Ein Abspielfehler hatte den Ausgleich und eine ungenaue Deckung den Rückstand zur Folge.

Im zweiten Drittel eroberten die St. Galler die Führung zurück. Roman Wick und Sandro Dominioni trafen in Überzahl. In der Folge nutzten die Gäste ihre Chancen aber zu wenig, sie scheiterten zweimal per Penalty. Anders die Berner, die nach drei Treffern wieder 6:4 vorne lagen.

Im letzten Abschnitt traf Dominioni erneut in Überzahl. Doch Wiler brachte die Zeit über die Runden und traf kurz vor Schluss ins leere Tor zum 7:5. (mze)

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