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WALDKIRCH: Standort spaltet Gemüter

Die Verantwortlichen der Sportstättenplanung wollen vorwärts machen. Um die verschiedenen Bedürfnisse abzuklären, wurde nun ein Workshop organisiert.
Manuela Bruhin
Neuer Anlauf für die Sportstättenplanung: Unter Einbezug der Bevölkerung wird nun eifrig geplant. (Bild: Urs Bucher (9. Februar 2017))

Neuer Anlauf für die Sportstättenplanung: Unter Einbezug der Bevölkerung wird nun eifrig geplant. (Bild: Urs Bucher (9. Februar 2017))

Die verschiedenen Bedürfnisse im Hinblick auf die Sportstättenplanung Waldkirch-Bernhardzell unter einen Hut zu bringen, wird eine grosse Herausforderung werden. So viel steht nach diesem Dienstagabend fest. Daniel Fürer, Leiter der Arbeitsgruppe und Gemeinderat, zeigte sich über den Verlauf des Workshops zufrieden. Teilgenommen haben rund 30 Personen: «Über die angeregten Diskussionen bin ich erfreut. Wir werden nun Gas geben – genügend Futter haben wir ja.»

Im Fokus des Workshops standen dabei die Interessensabklärungen und Bedürfnisse seitens der Schule, Vereine und Bevölkerung. Im Frühjahr wurde an der Bürgerversammlung ein Projektierungskredit für die weiteren Abklärungen der Sportstättenplanung gesprochen. Nun laufen die Arbeiten in der Phase II des Gemeindesportanlagen-Konzepts, kurz Gesak, auf Hochtouren. In Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro werden nun Standorte geprüft, wie Fürer weiter erzählt. Von deren elf schrumpfte die Anzahl mittlerweile auf sechs: beim Schulhaus Bünt, Breiten Waldkirch, Mollenwiese, Egelsee, Schulhaus in Bernhardzell sowie OFA Bernhardzell. Jeder der Standorte habe gewisse Vor-, aber auch Nachteile. «Nun machen wir einen Zwischenschritt und ziehen die Bevölkerung mit ein», so Fürer weiter. Die Fehler der Vergangenheit will man nicht noch einmal wiederholen.

Im Jahr 2015 wies ein Antrag des FC und TSV mit 338 unterzeichneten Unterschriften darauf hin, dass Handlungsbedarf im Hinblick auf die Sportinfrastruktur in Waldkirch und Bernhardzell besteht. Ein entsprechender Antrag sollte ausgearbeitet werden. Dies, nachdem im Jahr 2008 die Vorlage für eine Sportstätte von den Bürgern bachab geschickt wurde. Der nun durchgeführte Workshop zeigte auf, dass wohl mehrere Gründe ein Nein mit sich zogen: Einerseits wurde zu wenig und schlecht kommuniziert. Andererseits war der Betrieb und Unterhalt nicht klar geregelt. Darauf sollte denn auch im aktuellen Projekt grossen Wert gelegt werden, waren sich die Votanten einig. Die Sportstätte sollte ebenfalls eine breite Nutzung aufweisen sowie, wenn möglich, einen Kunstrasen. Auch WC- und Duschanlagen seien unabdinglich. Zudem sollte der Platz erweiterbar sein und über Parkierungsmöglichkeiten verfügen. «Man sollte sich hier gerne treffen, ein Clubhaus oder Kiosk haben und sich verweilen können», so der allgemeine Tenor.

Kosten nicht aus den Augen lassen

Ein möglicher Standort spaltete jedoch die Gemüter. Während die Arbeitsgruppe der Schule sich eher für eine räumliche Nähe zur Anlage aussprach, um sie auch für die Sportstunden nutzen zu können, setzten sich die Vertreter der Bevölkerung für einen Platz nicht mitten im Zentrum ein. Schliesslich sei auf einem Sportplatz mit gewissen Immissionen zu rechnen. Ob es über eine Streetwork-Anlage verfügen müsse, darüber war man ebenfalls geteilter Meinung. Und natürlich dürfen die Kosten nicht ausser Acht gelassen werden.

Die Arbeitsgruppe macht sich nun daran, einen geeigneten Standort zu evaluieren. Ein möglicher Anlagetyp, die Grösse und Materialisierung muss definiert, ein Betriebs- und Unterhaltskonzept erstellt werden. Die weitere Grobplanung sieht vor, dass im Februar weiter über das Vorprojekt informiert werden kann. «Eine offene Kommunikation ist das A und O – dies hat der heutige Abend einmal mehr gezeigt», so Gemeindepräsident Aurelio Zaccari zum Schluss. Im März 2018 wird eine Vorversammlung durchgeführt.

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