Waldkirch-St. Gallen steigt wieder in die NLB ab

Drucken
Teilen

Unihockey Nach lediglich einer Saison in der höchsten Liga müssen die Frauen des UHC Waldkirch-St. Gallen zurück in die NLB. Sie konnten ihr Potenzial gegen den mit viel Selbstvertrauen aufspielenden NLB-Meister UHC Laupen auch im dritten Spiel nicht abrufen und verlieren am Ende deutlich mit 2:7. Damit bleibt es dem scheidenden Trainer Lukas Studer verwehrt, seine erfolgreiche Zeit beim UHC Waldkirch-St. Gallen mit einem Erfolg abzuschliessen.

Bereits zu Beginn des Spiels am Samstagabend in Laupen ZH war ersichtlich, dass das Mentale, wie bereits in der ganzen Serie, einen entscheidenden Einfluss haben würde. Die St. Gallerinnen starteten nervös und dadurch mit vielen unsauberen Ballannahmen und Zuspielen, was dem UHC Laupen viel Druck ermöglichte. So ging der NLB-Meister in der achten Minute in Führung. Natalie Schürpf erzielte aber bereits eine Minute später den Ausgleich. Dieses Spiel sollte sich wiederholen: Laupen legte kurz vor der ersten Pause wieder vor, doch Livia Resegatti erzielte für den UHC Waldkirch-St. Gallen in der 25. Minute den Ausgleich. Als Laupen keine Minute später zum dritten Mal in Führung geht, fanden die Ostschweizerinnen kein Rezept mehr um auszugleichen.

Laupen setzt im letzten Drittel den Deckel drauf

Die St. Gallerinnen spielten zu wenig genau und kämpften glücklos. Statt das 3:3 fiel im dritten Drittel das 4:2 für Laupen – Sina Sturzenegger glänzte mit ihrem zweiten Treffer– und in der 54. Minute gar das 5:2. Der Grossteil der über 350 Zuschauer in der Halle war bereits in Feierstimmung. Nun musste Waldkirch alles riskieren, konnte aber das Spiel und damit den Ligaerhalt nicht mehr retten: Nach zwei Treffern ins leer stehende Tor der St. Gallerinnen gewann der UHC Laupen klar mit 7:2. Den Frauen von Waldkirch-St. Gallen blieb nichts anderes übrig, als ihren Kontrahentinnen zum Aufstieg zu gratulieren. (nab)