Waldkirch-St. Gallen mit zwei Gesichtern

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Unihockey Für das letzte Spiel des Jahres in der Unihockey-NLA reiste der UHC Waldkirch-St. Gallen nach Bern zu Floorball Köniz. Nach einem fulminanten Startdrittel bauten die Ostschweizer kontinuierlich ab und musste das Jahr mit einer herben 5:11-Niederlage beenden. Der Start in die Partie war verheissungsvoll: Fünf Sekunden dauerte es, um ein nach vorne gespieltes Bully der Könizer abzufangen und mit einem Konter in Führung zu gehen. Davon beflügelt, erspielte sich Waldkirch-St. Gallen gegen Köniz ein Chancenplus, die erste Überzahlsituation verstrich aber ungenutzt.

Der Bann brach in der zwölften Minute, in welcher die St. Galler innert 44 Sekunden drei Tore zum 4:0 erzielten. Köniz gelang noch der moralisch wichtige Anschlusstreffer, womit eines der besten Drittel der Saison aus St. Galler Sicht 4:1 endete.

Umgekehrtes Spiel im zweiten Drittel

Die Geschichte vom Startdrittel wiederholte sich im Mittelabschnitt – dieses Mal aber in umgekehrten Rollen. Den Könizern gelang neun Sekunden nach Wiederanpfiff der Treffer zum 2:4 und läuteten so frühestmöglich die Aufholjagd ein. Bei Spielmitte gingen die Hausherren zum ersten Mal in Führung. Manuel Büsser gelang die Schadensbegrenzung, womit das Spiel nach 40 Minuten wieder bei null begann.

Mit der eigentlich guten Ausgangslage konnten die St. Galler aber wenig anfangen. Der im Mittelabschnitt begonnene Leistungszerfall ging im Schlussabschnitt weiter und so gestanden die Ostschweizer den Könizern zwei einfache Tore zur Vorentscheidung nach 46 Minuten zu. Durch ein unglückliches Eigentor zwei Minuten vor dem Ende war Waldkirch-St. Gallen gezwungen, früher ohne Torhüter einem noch grösseren Rückstand nachzurennen. Wie so oft in dieser Saison gelang das Unterfangen nicht, und die Berner schossen in den Schlussminuten noch drei Tore zum 11:5 - Schlussstand. (afl)

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