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Waldkirch noch immer im Spiel

Mit einem Sieg gegen Ohringen am zweitletzten Spieltag verhindern Waldkirchs NLB-Faustballer den vorzeitigen Abstieg. Spielertrainer Stefan Ziegler freut sich ob der Kampfbereitschaft des Teams, sagt aber: «Die Situation ist nicht gemütlicher.»
Matthias Hafen
Vor dem Aus gerettet: Waldkirchs Christoph Ziegler wehrt einen gegnerischen Angriff ab und steht damit symbolisch für die Kampfbereitschaft des Teams. (Bild: Ralph Ribi)

Vor dem Aus gerettet: Waldkirchs Christoph Ziegler wehrt einen gegnerischen Angriff ab und steht damit symbolisch für die Kampfbereitschaft des Teams. (Bild: Ralph Ribi)

FAUSTBALL. Zwei Punkte aus 14 Spielen sind eine magere Ausbeute – selbst für Waldkirch, das vergangene Saison aus der 1. Liga in die NLB aufgestiegen ist. Dem Tabellenletzten droht der direkte Wiederabstieg. Eine Chance haben die St. Galler noch. Am letzten Spieltag, am 1. September in Jona, stehen die letzten zwei Begegnungen an, gegen das siebtplazierte Schwellbrunn und den Tabellenzweiten Diepoldsau II. Mindestens ein Sieg ist nötig, um Ohringen noch vom zweitletzten Platz zu verdrängen, der immerhin eine Barrage mit dem Besten der 1. Liga garantiert.

Waldkirchs Spielertrainer Stefan Ziegler glaubt fest daran, dass seine Mannschaft den direkten Abstieg verhindern kann. Dazu muss sie in Jona zwei Punkte gegenüber Ohringen aufholen. «Die Chance, dass wir einmal gewinnen, ist eigentlich grösser, als dass Ohringen siegen wird», sagt Ziegler. Die Winterthurer treffen am letzten Spieltag auf den Vierten Jona II und den Fünften Oberwinterthur. «Wenn ich jedoch unsere vergangenen Partien anschaue, dann muss schon alles passen, damit wir noch vom letzten Platz wegkommen», so Ziegler.

In Negativspirale geraten

Nicht immer lief es den Waldkirchern so rund wie am vergangenen Mittwoch, als sie auf heimischem Rasen Ohringen im Direktvergleich mit 11:8, 11:8 und 11:7 besiegt hatten. Dank dieses Erfolgs sind die Ostschweizer im Vorteil, sollten am Ende beide Teams gleich viele Punkte haben. Doch oft sah die Realität so aus wie beim zweiten Spiel am Mittwoch gegen Affeltrangen. Waldkirch verlor zu Hause gleich mit 4:11, 4:11 und 2:11. «Dass wir diese Saison so deutlich distanziert wurden, brachte mich schon ins Grübeln», sagt Spielertrainer Ziegler, der einst der Schweizer Nationalmannschaft angehörte. Denn abgesehen von zwei, drei Spielern hätten alle in seiner Mannschaft NLB-Erfahrung. «Aber wir gerieten von Anfang an in die vielzitierte Negativspirale.» Aus dieser fand Waldkirch bis zum gewonnenen Heimspiel gegen Ohringen – dem ersten Erfolg dieser Feldsaison – nicht mehr.

Abstieg wäre keine Tragödie

Ziegler befasste sich deshalb schon früh mit einer möglichen Relegation zurück in die 1. Liga. «Die Welt würde für Waldkirch deswegen nicht zusammenbrechen», sagt er. «Dennoch wäre es schade.» Nüchtern betrachtet sei die 1. Liga für diese Equipe der richtige Platz. Ziegler: «Dem einen oder anderen Spieler käme dies vielleicht sogar entgegen, weil dann der Trainingsaufwand nicht mehr so gross wäre.» Trotz allem ist Ziegler von der Kampfbereitschaft seiner Mannschaft überzeugt. «Niemand steigt gerne ab – schon gar nicht freiwillig.»

Dass die letzten beiden Begegnungen nicht auf dem heimischen Sportplatz Bünt ausgetragen werden, erachtet Waldkirchs Spielertrainer eher als Vorteil. «In diesem Sport ist der Heimvorteil nicht immer ein Vorteil.» Dies, weil die Gastgeber für die ganze Organisation zuständig sind und alle Arbeiten rund um die Partien selber erledigen oder organisieren müssen. Bis zum entscheidenden 1. September hält Ziegler den Ball flach. «Eine spezielle Vorbereitung sehe ich nicht vor, sonst werden meine Teamkollegen nur noch nervöser.»

Spielertrainer Stefan Ziegler. (Bild: Ralph Ribi)

Spielertrainer Stefan Ziegler. (Bild: Ralph Ribi)

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