Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

WALDKIRCH: Ein dunkler und dreckiger Schulweg

Der Ronwilerweg soll saniert werden, damit das Wasser besser abläuft. Viele Anwohner wollen sich jedoch nicht an den Kosten beteiligen. Zudem gilt der unbeleuchtete Weg als gefährlich für Schulkinder.
Unbeleuchtet und bei Regen unansehnlich: Seit Jahren steht eine Sanierung des Ronwilerwegs in Waldkirch an. Er ist der Schulweg von vielen Kindern aus den umliegenden Weilern. (Bild: Manuela Bruhin)

Unbeleuchtet und bei Regen unansehnlich: Seit Jahren steht eine Sanierung des Ronwilerwegs in Waldkirch an. Er ist der Schulweg von vielen Kindern aus den umliegenden Weilern. (Bild: Manuela Bruhin)

Beliebt und vielfrequentiert ist er, der Ronwilerweg in Waldkirch. Wanderer, Reiter, Jogger, Velofahrer und Landwirte nutzen ihn. Aber auch Schüler aus den umliegenden Weilern passieren ihn, um zur Grund- oder Oberstufe zu gelangen. In der Vergangenheit stand der Weg in der Kritik: Das stehende Regen- und Schmelzwasser fliesse nur zögerlich ab. Mit der Folge, dass der Kiesbelag stets dreckig und unansehnlich sei, so der Tenor. Aus diesem Grund wurde bereits vor einigen Jahren eine Sanierung geprüft. «Da es sich um einen Wanderweg handelt, kann er nicht so einfach asphaltiert werden», sagt ­Gemeindepräsident Aurelio Zaccari.

150000 Franken für ­Gemeinde und Anwohner

Rund 150000 Franken würde eine Abdeckung kosten – und das ist kein Klacks. Da der Ronwilerweg als Gemeindestrasse dritter Klasse deklariert ist, müssten sich die Anwohner gemäss Unterhaltsperimeter an den Sanierungskosten beteiligen. Zwar würde sich die Gemeinde aufgrund des öffentlichen Interesses mit einem Anteil von rund 55 Prozent beteiligten, doch auch den Restbetrag stufen die Eigentümer als zu hoch ein. «Die Interessen dabei sind unterschiedlich. Die Mehrheit der Anstösser ist der Meinung, dass die öffentliche Hand die Gesamtkosten tragen müsste», sagt Zaccari. Zudem stellten sich über die Hälfte der Eigentümer in der Vergangenheit gegen den Erlass eines neuen Unterhaltsperimeters. Es schien gar so aussichtslos, dass der Gemeinderat das Projekt Ende 2016 auf Eis legte.

Trotz aller Schwierigkeiten sei natürlich auch das öffentliche Interesse an einer Sanierung des Wegs gegeben, hält Zaccari weiter fest. Aus diesem Grund wurden kürzlich vom Gemeindebauamt und unter Mithilfe eines Landbewirtschafters bauliche Massnahmen für eine verbesserte Entwässerung umgesetzt.

Der Schulweg bleibt dunkel

Daneben fehlen auch sämtliche Beleuchtungen, um den Schulweg ungefährlicher zu machen. Solche seien jedoch noch nie ein Thema gewesen. «Rein finanziell wären die Kosten sehr hoch, um den gesamten Weg auszuleuchten», sagt Zaccari. Auch andere Schul- und Wanderwege seien nicht beleuchtet.

Für eine Sanierung will die Gemeinde das Gespräch mit den Eigentümern suchen. Eine Offerte läge vor. Ob die Verhandlungen Früchte tragen, ist offen. Zaccari: «Es ist schwierig, alle Bedürfnisse unter einen Hut zu bringen. Trotzdem wollen wir einen Schritt weiterkommen.» (mbr)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.