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WALDKIRCH: Das Schulhaus Breite wurde abgerissen, bald wird neu gebaut

Das Schulhaus Breite wurde in den vergangenen Tagen dem Erdboden gleichgemacht. Damit ist ein erstes Etappenziel erreicht und ein «Riesenanliegen» erfüllt.
Wo bis vor kurzem das Schulhaus Breite stand, klafft jetzt ein Loch. Ab Frühling wird die neue Schulanlage gebaut. (Bild: Benjamin Manser)

Wo bis vor kurzem das Schulhaus Breite stand, klafft jetzt ein Loch. Ab Frühling wird die neue Schulanlage gebaut. (Bild: Benjamin Manser)

Zwei Bauarbeiter stehen auf dem Dach, nehmen Ziegelstein um Ziegelstein weg und werfen sie in die Mulde. Einige Tage später reisst der riesige Bagger die Mauern ein und macht alles dem Erdboden gleich. Trotz imposanter Grösse geht die Schaufel vorsichtig vor – schliesslich werden nur bestimmte Traktteile der Anlage abgerissen. Wo vor einigen Wochen noch eifrig gelernt wurde, klafft nun ein riesiges Loch in der Erde: Der Schulhausabbruch in Waldkirch befindet sich derzeit in den letzten Zügen. So mancher Spaziergänger blieb in den vergangenen Tagen stehen und wurde Zeuge des nicht ganz alltäglichen Bauprojekts. Während im Hintergrund die Bagger ihrer Arbeit nachgehen, spielen die Schüler auf dem Pausenplatz Fangen und Fussball. Gemeindepräsident Aurelio Zaccari zeigt sich mit dem bisherigen Verlauf der Bauphase zufrieden. «Die Zusammenarbeit zwischen Baukommission, Gemeinde, Architekten und Kanton funktioniert», resümiert er.

Schulwegsicherheit steht im Zentrum

In dieser Phase, bei der vom ehemaligen Schulhaustrakt Breite nicht mehr viel übrig geblieben ist, ist auch ein erstes Etappenziel erreicht. Und damit auch ein gewisses Aufatmen. Denn: Die Voraussetzungen für die Abbrucharbeiten waren nicht ganz einfach. «Gerade die Platzverhältnisse sind an dieser Stelle, gleich der Kantonsstrasse entlang, sehr begrenzt», sagt Zaccari. Im Vorfeld habe man sich entsprechend viele Gedanken darüber gemacht. Nebst dem normalen Verkehr müsse auch das Postauto an der Haltestelle Platz haben, und die Schüler auf ihrem Schulweg an der Baustelle vorbeigeführt werden. Insbesondere Letzteres stelle für alle Verantwortlichen ein «Riesenanliegen» dar, wie Zaccari weiter erklärt. «Es war eine Herausforderung, alle Belange für einen sicheren Schulweg unter einen Hut zu bringen. Zum jetzigen Zeitpunkt denke ich, dass wir diese Herausforderung gemeistert haben.»
Die Situation wurde stets vor Ort angeschaut und es wurden, wo nötig, Vorkehrungen getroffen. Vielleicht habe es auch deshalb nur wenige Rückmeldungen seitens der Bevölkerung gegeben, die sich besorgt über den Schulweg entlang der Grossbaustelle geäussert haben. Überhaupt sei die Zusammenarbeit mit der Schule sehr eng und positiv.

Startschuss für Tiefbau fällt im Frühling

In den nächsten Tagen wird der Abbruch des Schulhaustraktes Geschichte sein, dann kann mit den Aushubarbeiten begonnen werden. Die entsprechenden Arbeiten wurden bereits vergeben. Gewisse Vorbereitungen, wie beispielsweise die bestehenden Leitungen im Boden zu sichern, nehmen ebenfalls einige Zeit in Anspruch, wie Zaccari sagt. Der Startschuss für den Tiefbau fürs neue Schulhaus dürfte dann im Frühling fallen. Bisher befinde man sich voll und ganz im Zeitplan – und hoffe natürlich, dass auch die restliche Bauphase ohne Zwischenfälle über die Bühne geht.

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