Wahrzeichen verschönern

Wolfhalden investiert 1,6 Millionen Franken für die Sanierung der Kirche. Nun ist die Fassade dran.

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Seit wenigen Tagen eingerüstet. (Bild: Peter Eggenberger)

Seit wenigen Tagen eingerüstet. (Bild: Peter Eggenberger)

Wolfhalden. Seit wenigen Tagen präsentiert sich das Wahrzeichen von Wolfhalden im Baugerüst. Nach der im vergangenen Jahr durchgeführten Innenrenovation erfolgt jetzt die Aussensanierung, wobei gesamthaft rund 1,6 Millionen Franken investiert werden.

Spezielle Dachform

Als einziges Gotteshaus in beiden Appenzell weist die Kirche von Wolfhalden ein markantes Käsbissendach auf. Die seltene Dachform lehnt sich an das Aussehen der Mutterkirche in Thal an.

Bis zum Bau von Kirchen am Berg war die damalige Gemeinde Kurzenberg, die das Gebiet von Heiden, Wolfhalden und Lutzenberg umfasste, nach Thal kirchengenössig. Verschiedene Gründe – unter anderen Reformation, gestiegene Bevölkerungszahl, die weiten Wege ins Tal – führten im Jahre 1652 in Heiden und Wolfhalden zu einem Kirchenbau-Wettbewerb. Innerhalb von nur sechs Monaten wurden Kirchen gebaut. Diejenige von Heiden wurde am 12. September eingeweiht. Wolfhalden folgte eine Woche später, am 19. September 1652.

Trennung besiegelt

Mit der Einweihung der beiden Bauwerke war die kirchliche Trennung von Thal und das Ende der einstigen Grossgemeinde Kurzenberg besiegelt. (pe)

(Quelle: «Geschichte der Gemeinde Kurzenberg» von Ernst Züst)