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Wahlkampf geht in heisse Schlussphase

Bald schon entscheidet sich, wer Waldkirchs neuer Gemeindepräsident wird. Die drei Kandidaten verraten, wie sie auf sich aufmerksam machen wollen.
Angelina Donati
Sie lächeln um die Wette: Die drei Gemeindepräsidentskandidaten von Waldkirch, die in Franz Müllers Fussstapfen treten wollen. (Bild: Ralph Ribi)

Sie lächeln um die Wette: Die drei Gemeindepräsidentskandidaten von Waldkirch, die in Franz Müllers Fussstapfen treten wollen. (Bild: Ralph Ribi)

Während in anderen Gemeinden die Gemeindepräsidenten am 25. September auf Anhieb gewählt wurden, muss Waldkirch in einen zweiten Wahlgang. Damit war aber bei gleich drei Kandidaten zu rechnen, wie nicht nur die Parteipräsidenten erklärten (Ausgabe vom 28. September).

Obwohl die Stimmbeteiligung bei 60 Prozent lag, erreichte kein Kandidat das absolute Mehr von 718 Stimmen. Aurelio Zaccari führte die Rangliste mit 493 Stimmen an, dicht gefolgt von Sandro D'Antuono mit 445 und Daniel Fürer mit 423 Stimmen. Dass die Stimmen so nahe beieinander liegen, hat denn aber doch überrascht. Daraufhin liessen sich alle Kandidaten für den zweiten Wahlgang wieder aufstellen. Gewählt ist, wer am 6. November am meisten Stimmen erhält. Die Stimmcouverts werden in diesen Tagen versendet. Zwar verläuft der Wahlkampf nun ohne weiteres Podium, als ruhig kann er dennoch nicht bezeichnet werden. Die Kandidaten geben nochmals alles, um zu überzeugen.

Handynummer, Webseite und Plakate

Sandro D'Antuono (CVP) sagt, dass er nebst den Inseraten im Gemeindeblatt den Fokus auf persönliche Begegnungen richtet: ob nun an einem Anlass des Gewerbevereins oder am Herbstmarkt im «Wiborada». Er erhofft sich, dass Leute das Gespräch mit ihm suchen und will sie auch selbst ansprechen. «Als Gemeindepräsident möchte ich eine Person zum Anfassen sein.» Wie ernst er es meint, davon zeugt auch ein Inserat im neuesten Mitteilungsblatt, wo er mit der Veröffentlichung seiner Handynummer die Bürger auffordert, ihn bei Fragen zu kontaktieren. «Ein paar haben bereits angerufen, und wir haben über die Gemeinde gesprochen», freut sich der Treuhänder und Mediator aus Waldkirch. Wie wichtig es eben sei, Vertrauen zu schaffen, kenne er aus seinem Beruf.

Auf persönliche Kontakte setzt auch Aurelio Zaccari (FDP). Auch er sagt, dass er an öffentlichen Anlässen mit den Bürgern ins Gespräch kommen wolle, auch mit jenen, die ihn noch nicht kennen oder ihren Entscheid noch nicht gefällt haben. Als einziger Kandidat sei er an einem Polit-Kaffee eingeladen, das sich an Frauen richtet. Dort will er auf sich und seine Anliegen aufmerksam machen. Auch halte er seine Webseite aktuell. «Die Schlussphase ist wichtig. Viele stimmen erst im letzten Moment ab», sagt Zaccari, der in Bernhardzell wohnt und Leiter der kantonalen Notrufzentrale ist.

Den Wahlkampf führt auch Daniel Fürer (parteilos) weiter. Er setze auf Plakate, Inserate im Gemeindeblatt und Kontakte mit der Bevölkerung. Im Gegensatz zu seinen Mitstreitern kann er auf keine Partei zählen, die ihm den Rücken stärkt. Der Leiter Avor aus Bernhardzell ist sich aber sicher, dass das gute Abschneiden im ersten Wahlgang verdeutlicht habe, dass sich viele Bürger einen unabhängigen Gemeindepräsidenten wünschen.

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