Wahlempfehlung und ein Dank an eine Unbekannte

Leserbriefe

Werner Ruppeiner
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Es hat mich sehr gefreut, dass sich Boris Tschirky von der CVP als Kandidat für den Stadtrat zur Verfügung stellt. Ich durfte mit ihm in der Fraktion zusammenarbeiten. Dabei ist mir sein grosses Interesse an sämtlichen Dossiers aufgefallen. Kreativ, unkonventionell und vorausdenkend hat er sich in die Parlamentsarbeit eingebracht. Da er stets die unterschiedlichen Sichten auf ein Thema in seine Überlegungen einbezogen hat, konnte er mit seinen mehrheitsfähigen Lösungen überzeugen. Er wird deshalb auch als Stadtrat den grossen Teil der Bevölkerung vertreten. Ich bin sicher, mit Stadtrat Boris Tschirky kann St. Gallen nur gewinnen!

Werner Ruppeiner

Stadtparlamentarier CVP

St. Georgen-Strasse 58

9000 St. Gallen

Kein verfälschtes Grün für den Stadtrat. Die gegenwärtige Wetterlage auf der Weltkugel verursacht Schäden und Menschenopfer. Nur wenige bestreiten noch einen klimatischen Wandel. Offenbar erreichte die Bewerber für den neu zu besetzenden Sitz im Stadtrat St. Gallen aus nicht spezifisch umweltbewusst ausgewiesenen Parteien eine gedankliche Böe. Denn unerwartete inhaltliche Überarbeitungen sind in ihren Wahlprogrammen plötzlich hörbar. Dabei werden zentrale grüne Anliegen zu persönlichen Hauptthemen stilisiert, aber inhaltlich und sachlich verklärt. Ihre Forderung nach mehr motorisierter und individueller Mobilität und verbesserter Autoinfrastruktur, um Menschen in die Stadt zu locken, muss angezweifelt werden. Wie kann sich St. Gallen wohnkonformer gestalten und nebenbei noch die klimatischen Bedingungen verbessern oder Lärmemissionen verhindern, wenn Motorfahrzeuge Durchgangsstrassen blockieren oder Wohnquartiere queren?

Auch die üblich schwammig formulierten liberalen, aber anscheinend grünen Vorstellungen zeigen mehr wirtschaftliche denn ökologische Interessen an der Natur. Diese darf nicht als Profitgeschäft veräussert, sondern ihr Kredit, welcher für das Leben steht, muss geschützt werden. Nur auf dieser Basis wird es zukünftig junge Menschen motivieren, weiterhin politisch aktiv zu bleiben. Kein Tannen- oder Hellgrün, geschweige denn eine grün-orange Mischung – man stelle sich nur das Farbergebnis vor – braucht es im neu zusammengesetzten Gremium. Einzig das im Prisma ersichtliche unvermischte Grün ist ehrlich genug, um das ganze Farbenspektrum der Natur, und damit verbunden die Ideale der Grünen Partei, identisch abzubilden. Verhindern wir einen Regenbogen auf nassgrauer Ebene und geben die Wahlstimme Ingrid Jacober.

Barbara Ramel Stauffacherstrasse 8 9000 St. Gallen

Ich möchte mich auf diesem Weg bei einer mir völlig unbekannten Dame aus St. Gallen ganz herzlich bedanken. Sie hat mir am 14. September etwa gegen 12 Uhr 30 aus einer sehr misslichen Situation vollkommen uneigennützig geholfen. Ich wurde von meiner Kufsteiner Reisegruppe getrennt und wusste nicht, wie ich den Reisebus in St. Gallen wiederfinden könnte. Ich stand ziemlich verzweifelt an dem ursprünglich von unserem Bus angefahrenen Parkplatz, doch von meinem Reisebus keine Spur. Besagte Dame lud mich in ihr weisses Auto und fuhr sämtliche möglichen Reisebusparkmöglichkeiten in St. Gallen ab und wirklich, nach der vierten oder fünften Möglichkeit wurde mein Bus gefunden. Meine Frage, wie ich mich erkenntlich zeigen könnte, lehnte sie entschieden ab. Ohne diese tatkräftige und selbstlose Hilfe hätte ich sicher einen schlimmen Tag verbracht. Dies alles vollbrachte diese St. Galler Bürgerin, obwohl sie selbst noch an diesem Tag dringend nach Innsbruck fahren musste. Nochmals vielen Dank an St. Gallen.

Dr.-Ing. Hans Kudlich, Zellerburgstr. 8, 6330 Kufstein, Österreich

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