Wärmeverbund erzeugt umweltfreundlichen Strom

WITTENBACH. Seit Oktober 2013 versorgt die Heizzentrale Hofen die ersten Wittenbacher Haushalte mit CO2-neutraler Wärme aus Holz. Möglich ist dies dank eines Filtersystems, welches das bei der Verbrennung entstehende CO2 aus den Abgasen filtert.

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WITTENBACH. Seit Oktober 2013 versorgt die Heizzentrale Hofen die ersten Wittenbacher Haushalte mit CO2-neutraler Wärme aus Holz. Möglich ist dies dank eines Filtersystems, welches das bei der Verbrennung entstehende CO2 aus den Abgasen filtert.

Wärme und Strom aus Holz

Zusätzlich zur Wärmegewinnung kann im Holzkraftwerk Hofen nun auch Strom erzeugt werden. Dazu wird die bei der Verbrennung entstehende Hitze nicht nur zum Erhitzen von Wasser, sondern auch von Silikonöl genutzt, teilen die St. Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke (SAK) mit. Dieses verdampft und treibt dabei eine Turbine an. An diese ist ein Generator gekoppelt, welcher ihre Rotation in elektrische Energie umwandelt, also Strom produziert. Dieses Verfahren nennt sich Organic Racine Cycle, kurz ORC. Geliefert wurde das ORC-Modul schon im Oktober, vergangene Woche konnte es in Betrieb genommen werden.

622 Haushalte versorgen

Der so erzeugte Strom wird in das Wittenbacher Versorgungsnetz eingespeist und ist für die Gemeinde gemäss Mitteilung der SAK eine wertvolle Ergänzung in ihrem Repertoire nachhaltiger Energieanlagen. Mit dem so erzeugten Strom können in Zukunft circa 622 Haushalte versorgt werden. Interessierte Liegenschaftsbesitzer können sich bei der SAK melden, wie die Anbieter schreiben. (pd/dk)

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