Wände sind Klangkörper

Laut Erschütterungsspezialist Kosmas Savary, der Messungen im Bereich der Grabenhalle durchgeführt hat, kann der Schall durchfahrender Züge in diesen Gebäuden nicht direkt gehört werden. Die Dicke der Schicht zwischen dem Boden der Grabenhalle und dem Tunnel betrage immerhin vier Meter.

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Laut Erschütterungsspezialist Kosmas Savary, der Messungen im Bereich der Grabenhalle durchgeführt hat, kann der Schall durchfahrender Züge in diesen Gebäuden nicht direkt gehört werden. Die Dicke der Schicht zwischen dem Boden der Grabenhalle und dem Tunnel betrage immerhin vier Meter. Was man aber unter Umständen wahrnehmen könne, sei der sogenannte Körperschall, sagt Savary.

Dieser Begriff bezeichnet die Schwingungen, die sich über einen festen Körper ausbreiten. Wände und Decken können über diese Schwingungen zu eigentlichen Klangkörpern werden – bei gewissen Frequenzen wird die Zugdurchfahrt so hörbar.

Bei den Messungen hat Kosmas Savary neben dem Körperschall auch die eigentlichen Erschütterungen gemessen und so Rückschlüsse auf die zu erwartenden Immissionen fürs Jahr 2016 gezogen. (rst)

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