Wädli zum Zmorge

Im Restaurant Freihof fand gestern die «Gewerbebörse» statt. Mitglieder des Gewerbevereins Gossau verbrachten den Tag mit fasnächtlichem Programm. Neumitglieder mussten zudem eine Aufgabe erfüllen.

Irène Unholz
Drucken
Teilen

GOSSAU. Ein Wädli zum Zmorge gehöre bei der «Gewerbebörse» dazu, sagt Präsident Daniel Lehmann. Jene, denen das zu viel sei, könnten alternativ auch auf eine Weisswurst ausweichen. Wie diese Tradition entstanden sei und weshalb der Anlass «Gewerbebörse» heisse, sei unklar. Sie findet schon seit mehr als hundert Jahren statt. Rund sechzig Gewerbler sitzen seit 9 Uhr in der mit bunten Schirmen dekorierten Hofstube des Restaurants Freihof und tragen blinkende Blumenketten um den Hals. Ein solches Erkennungszeichen gehöre dazu, sagt Lehmann.

Geselliger Tag für die Gewerbler

Dieses Jahr organisierte die vom Gewerbeverband einzige anwesende Frau, Eveline Strodel, den Anlass. Bevor sie um 11 Uhr zusammen mit dem Präsidenten das Programm anmoderiert, stimmt das Pläuschler-Duo «Ein Prosit» an und es wird angestossen. «Wir Gewerbler geniessen diesen geselligen Tag», sagt Lehmann. Das Netzwerken komme dabei nicht zu kurz.

Lösung für die Schneeräumung

Nach der offiziellen Begrüssung werden die Neumitglieder nach vorne gebeten. «Sie werden jeweils vor eine Aufgabe gestellt», erklärt Lehmann. «Dieses Jahr habt ihr zwei Stunden Zeit, euch eine Lösung für die Schneeräumung aus gewerblicher Sicht auszudenken», erläutert Eveline Strodel die Aufgabe. Ausserdem auf dem Programm stehen ein traditionelles Mittagessen, Schnitzelbänke und Guggenmusik.

Aktuelle Nachrichten