Vorwürfe von der Gewerkschaft

ST.GALLEN. Die Sektion Ostschweiz-Graubünden der Gewerkschaft Unia übt Kritik am Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons St.Gallen. Es dulde, dass Läden in St.Gallen, Wil, Gossau, Uznach und Rapperswil-Jona unerlaubterweise am Sonntag geöffnet hielten, empört sich die Unia.

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Die Gewerkschaft fordere das Amt für Wirtschaft und Arbeit auf, unverzüglich einzuschreiten und die Missbräuche abzustellen, heisst es im Unia-Communiqué vom Mittwoch. Sie nimmt Bezug auf einen Beschluss des Bundesgerichts, wonach Franchise-Nehmer von Grossverteilern nicht als Familienbetriebe gelten könnten.

Das Bundesgericht habe seinen Beschluss bereits am 1. Juli dieses Jahres mitgeteilt. Die Unia habe Mitte September beim Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons St.Gallen mit einem Brief insistiert, dem Beschluss des höchsten Gerichts der Schweiz sei sofort Nachachtung zu verschaffen. Doch es sei nichts passiert. (sda)

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