VORWEIHNACHTSZEIT: Der lebendige Advent ist wieder da

Schon zum zwölften Mal findet in diesem Jahr der lebendige Adventskalender statt. Jeden Tag wartet er mit einem neuen und manchmal überraschenden Veranstaltungstürchen auf.

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Der lebendige Adventskalender bietet Raum für Begegnungen. Zum Beispiel beim gemeinsamen Kochen. (Bild: PD)

Der lebendige Adventskalender bietet Raum für Begegnungen. Zum Beispiel beim gemeinsamen Kochen. (Bild: PD)

Nicht mit Bildern oder Schokolade hinter Türchen, sondern mit Veranstaltungen führt der lebendige Adventskalender im Westen der Stadt durch die Vorweihnachtszeit. Dieses Jahr schon zum zwölften Mal. «Mit jeder gemeinschaftlichen Begegnung an einem der Anlässe geht ein symbolisches Türchen auf», sagt Projektleiter Urs Meier.

In Zusammenarbeit mit dem Straubenzeller Fonds wird von der katholischen und reformierten Kirche in Straubenzell an den Dezembertagen bis Weihnachten jeden Tag ein solches Veranstaltungstürchen zur gemeinsamen Vorbereitung und Einstimmung auf Weihnachten geöffnet. Die Organisatoren warten mit einer bunten Mischung für alle Altersklassen auf: Ob Gospelkonzert, Geschenkewerkstatt, kultureller Kochabend oder Yogakurs.

Den Auftakt markiert dieses Wochenende der Hol- und Bringtag im Pfarreiheim St. Martin in Bruggen. Egal, ob es sich um ungeliebte und ausrangierte Spielsachen, CDs, Bücher oder Weihnachtsartikel handelt: Der Tauschmarkt bietet die Möglichkeit, sie abzugeben und so jemand anderem eine Freude zu bereiten. Umgekehrt darf natürlich jeder gratis mit nach Hause nehmen, was ihm gefällt. «Der Hol- und Bringtag ist eine der beliebtesten Veranstaltungen. Die meisten Sachen finden tatsächlich einen neuen Besitzer.» Er findet am Freitag von 17.30 bis 19.30 Uhr und am Samstag von 8.30 bis 12 Uhr statt. Am Sonntag findet dann der Fackelmarsch durchs weihnachtlich beleuchtete Quartier statt. Angefangen beim Restaurant Scheidweg zieht er sich bis zur katholischen Kirche, wo feierlich die gestalteten Adventsfenster enthüllt werden.

Auch mit Bier durch den Advent

Der Besuch in der lokalen Bierbrauerei am Samstag, 9. Dezember feiert in diesem Jahr Premiere im Kalender. «Ein gemütlicher Umtrunk passt immer in den Advent, hier gibt es anstelle von Glühwein eben Bier», sagt Meier. Nach kurzen Einblicken in die Herstellung gibt es natürlich noch eine Degustation. «Mit Besichtigungen von hiesigen Betrieben bieten wir Einblicke, die der Normalbevölkerung sonst nur sehr begrenzt zugänglich sind», sagt Urs Meier.

Der lebendige Adventskalender endet am Heiligabend. Zum Abschluss der Veranstaltungsreihe verteilt der Maskottchenengel Klara dann rund 120 kurze Weihnachtsbotschaften mit Schokolade. «Nach dem Zufallsprinzip werden Briefkästen im Quartier ausgewählt. Ein besonderes Geschenk ist es natürlich, wenn der Gruss auf fruchtbaren Boden fällt und die Empfänger sich bedanken.» (kas)

www.lebendiger-advent.ch