«Vorträge fanden Anklang»

Nachgefragt

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Die Wanderausstellung zum Thema Palliative Care im «Vita Tertia» in Gossau ist seit Sonntag Geschichte. Sepp Koller, Seelsorger am Kantonsspital St. Gallen und Mitglied des Forums Palliative Care Tannenberg Gossau, zieht Bilanz.

Wie ist Ihr erstes Fazit nach Beendigung der Ausstellung im «Vita Tertia»?

Ich bin sehr zufrieden. Bei der Vernissage kamen eher wenige Leute, im Laufe der Woche steigerte sich aber die Anzahl der Besucher.

War auch das Rahmenprogramm gut besucht?

Ja, vor allem die Vorträge stiessen auf grossen Anklang. Derjenige von Dr. Daniel Büche zum Tema «Das eigene Leben bewusster leben» zog beispielsweise rund 120 Personen an. Damit war der Saal voll.

War das Publikum gut ­durchmischt?

Es waren viele ältere Leute und einige Jüngere, die sich für die vorgestellten Themen interessierten, Betroffene wie auch Angehörige.

Wie waren die Rückmeldungen zur Ausstellung?

Im aufliegenden Gästebuch stand nur Gutes. Die Reaktionen, die ich persönlich erhalten habe, waren mehrheitlich positiv. Jemand beschwerte sich, dass die Schrift auf den verwendeten Stoffbahnen zu klein sei. Diese Rückmeldung konnte jedoch sofort an die Ausstellungsmacher weitergeleitet werden.

Weshalb ist eine Ausstellung zum Thema Palliative Care wichtig?

Vorerst ist es wichtig, dass es überhaupt ein Forum dafür gibt. Mit der Ausstellung wollten wir Interessierten die Möglichkeit bieten, sich darüber Gedanken zu machen und sich zu informieren.

Wie beurteilen Sie den Erfolg der Ausstellung im «Vita Tertia»?

Unser Ziel war es, die Öffentlichkeit für Palliative Care zu sensibilisieren und das Forum Palliative Care Tannenberg Gossau vorzustellen. Beides ist uns gelungen. Auch der Austausch mit allen Partnerorganisation war ein Anliegen, das geglückt ist. (lw)