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VORSTOSS: Warum verlassen Leute St. Gallen?

Die Bevölkerungszahl der Stadt hat wieder leicht zugenommen. Doch jedes Jahr verlassen viele Personen St. Gallen. Ein CVP-Politiker will dem nun auf den Grund gehen.

Die Bevölkerungszahl der Stadt St. Gallen hat in den vergangenen zehn Jahren kontinuierlich zugenommen. Allerdings hatte sich die Wachstumskurve zuletzt immer mehr verflacht – und 2016 war gar erstmals seit 2005 wieder ein Rückgang der Einwohnerzahl zu verzeichnen. Mit 79 Personen fiel er zwar nicht drastisch aus, aber St. Gallen war die einzige grosse Schweizer Stadt, in der die Bevölkerungszahl 2016 rückläufig war. Inzwischen ist sie wieder leicht gestiegen: Ende November betrug die Wohnbevölkerung 79592 Personen, Ende 2016 waren es 79331 Personen. Die Zahlen beziehen sich auf die gesamte Wohnbevölkerung, also auch auf Personen mit Nebenwohnsitz und solche, die ohne dauerhafte Aufenthaltsbewilligung in der Stadt wohnen.

Nun hat CVP-Stadtparlamentarier Michael Hugentobler beim Stadtrat eine Einfache Anfrage zu dieser Entwicklung eingereicht. Die Statistik zeige, dass jedes Jahr eine beachtliche Zahl von Personen in die Stadt zuziehe, aber eine ebenfalls beachtliche Zahl von Personen der Stadt auch wieder den Rücken kehre, schreibt Hugentobler. Die Zuzüge seien erfreulich. Der kleine Sack mit Willkommensgeschenken sei eine gute Möglichkeit, auf die verschiedenen kulinarischen und kulturellen «Höhepunkte» der Stadt aufmerksam zu machen. Über die Wegzüge sei jedoch wenig bekannt, heisst es im Vorstoss. Es wäre spannend zu erfahren, welches die Hauptgründe dafür seien, dass sich jemand in St. Gallen abmelde und an einen anderen Ort ziehe. «Es könnte durchaus sein, dass uns diese Gründe Rückschlüsse auf die städtischen Aktivitäten sowohl für die Verwaltung als auch für die Institutionen und Unternehmen ermöglichen», hält Hugentobler fest.

Wegzügler nach Gründen befragen

Deshalb stellt der CVP-Stadtparlamentarier dem Stadtrat verschiedene Fragen. Er möchte wissen, ob wegziehende Personen im Zuge der Abmeldung nach den Gründen befragt werden. Weiter erkundigt er sich, ob eine Statistik oder Auswertung über diese Befragung geführt werde. Falls dies nicht der Fall sei, will Hugentobler wissen, was nötig wäre, um eine solche Befragung durchzuführen. Er fragt auch, warum das nicht bereits gemacht werde und welche Gründe dagegen sprechen würden.

Der CVP-Parlamentarier erkundigt sich ausserdem, ob sich der Stadtrat vorstellen könnte, künftig solche Befragungen von Wegzüglern durchzuführen und dem Parlament jährlich darüber Bericht zu erstatten. Schliesslich will Hugentobler wissen, mit welchen Kosten eine solche Befragung verbunden wäre. (dag)

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