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Vorsicht vor falschen «Sammlern»

Sie sammeln Geld für krebskranke Kinder, für Hilfsprojekte in Afrika oder für den Umweltschutz. Angeblich. In der Stadt tauchen regelmässig Gruppierungen auf, die sich als Spendensammler ausgeben, das Geld dann aber in die eigene Tasche stecken.

Sie sammeln Geld für krebskranke Kinder, für Hilfsprojekte in Afrika oder für den Umweltschutz. Angeblich. In der Stadt tauchen regelmässig Gruppierungen auf, die sich als Spendensammler ausgeben, das Geld dann aber in die eigene Tasche stecken. Auch letzte Woche sollen falsche Sammler unterwegs gewesen sein. So schreibt ein Leser in einem Brief von zwei Gruppen, die für ein angebliches Taubstummenzentrum Bargeld gesammelt haben: «Auf die Frage, wo dieses Zentrum geplant sei, haben sie angezeigt, dass sie stumm sind.» Er sei überzeugt, dass das Geld für eigene Zwecke gebraucht werde. «Der Info-Text war in fehlerhaftem Deutsch abgefasst und wies auf keine Trägerschaft hin.»

Nur Heilsarmee sammelt Bares

Auch beim Schweizerischen Gehörlosenbund glaubt man nicht daran, dass das Geld für Taubstumme gesammelt wurde. «Abgesehen von der Heilsarmee kenne ich keine seriöse Organisation, die Bargeld sammelt», sagt Mediensprecher Lukas Knaus. Der Gehörlosenbund weise regelmässig darauf hin, kein Bargeld zu spenden. «Für die meisten Hilfswerke sammeln professionelle Fundraising-Agenturen wie etwa Corris Spenden.» Im Moment gebe es besonders viele Reklamationen über falsche Sammler, die in Zügen, Parkhäusern und vor Einkaufszentren die Leute um ihr Geld bringen würden.

Im Frühling gab es viele Fälle

Der Stadtpolizei ist zurzeit dagegen keine Häufung von falschen Sammlern bekannt. «Das letzte Mal gab es im Frühling mehrere Fälle», sagt Mediensprecher Benjamin Lütolf. Damals seien Bussen und Fernhaltungen ausgesprochen worden. «Danach war es wieder ruhig.» Die Stadtpolizei halte aber die Augen offen. Passanten rät Lütolf, «kein Bargeld zu spenden». (hae)

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