Vorfreude auf das neue Amt in Untereggen

Norbert Näf tritt per Ende Mai nach zehnjähriger Tätigkeit als Gemeindepräsident von Heiden zurück. Ab 1. August arbeitet er als Gemeindeschreiber und Bauverwalter in Untereggen. Herr Näf, was reizt Sie an der neuen Aufgabe?

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Norbert Näf Gemeindepräsident Heiden (Bild: apz)

Norbert Näf Gemeindepräsident Heiden (Bild: apz)

Norbert Näf tritt per Ende Mai nach zehnjähriger Tätigkeit als Gemeindepräsident von Heiden zurück. Ab 1. August arbeitet er als Gemeindeschreiber und Bauverwalter in Untereggen.

Herr Näf, was reizt Sie an der neuen Aufgabe?

Näf: Die Stelle ist eine Herausforderung. Ich denke da an die Arbeit in einem kleinen Team. Das gefällt mir. In Untereggen laufen zudem einige interessante Projekte. Beispielsweise entsteht per 1. Januar 2017 eine Einheitsgemeinde.

Ist die Vorstellung, dass die Arbeit in einer grösseren Gemeinde zwangsläufig mehr Abwechslung bietet, demnach falsch?

Näf: Ja, das ist so. Es gibt einen wichtigen Punkt. Der Gemeindepräsident von Untereggen übt sein Amt in einem Teilpensum aus. Bei einer solchen Konstellation muss der Gemeindeschreiber mehr Verantwortung übernehmen.

Sie waren bereits einmal in Untereggen als Gemeindeschreiber und Bauverwalter tätig. Sind Sie dank persönlichen Kontakten zum Handkuss gekommen?

Näf: Nein, dem ist nicht so. Die Stelle war ganz normal ausgeschrieben. Da habe ich mich beworben.

Bleibt für Sie ein Exekutivamt weiterhin eine Option?

Näf: Das Thema ist vorläufig vom Tisch.

Die Stelle umfasst ein 80-Prozent-Pensum. Was machen Sie in der restlichen Zeit?

Näf: Ich behalte das Kantonsratsmandat. Darüber hinaus bleibe ich Präsident des Vereins Henry-Dunant-Museum. Auch im Verwaltungsrat des EW Heiden werde ich weiterhin mitarbeiten.

Sie bleiben in Heiden wohnhaft?

Näf: Ja, das tue ich. (cal)

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