Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Von Ländler bis Elektro

Der Rorschacher Akkordeonvirtuose Markus Dürst feierte vor über zehn Jahren mit Nicolas Senn seine ersten Erfolge. Jetzt haben sich die beiden erneut für ein Projekt zusammengetan – mit Tausendsassa Dürst in der Hauptrolle.
Damian Zellweger
Markus Dürst während der Aufnahmen für sein neues Album «Heimälimusig – Musig us äm Pepibeizli», das nächstes Jahr erscheint. (Bild: pd)

Markus Dürst während der Aufnahmen für sein neues Album «Heimälimusig – Musig us äm Pepibeizli», das nächstes Jahr erscheint. (Bild: pd)

RORSCHACH. Angefangen hat alles im Jahr 2001. Der damals 19jährige Markus Dürst tritt mit der Gruppe Firlefanz, eines eigens für diesen Anlass gegründeten Trios, beim Eidgenössischen Jungmusikanten-Wettbewerb auf und gewinnt. Ebenfalls Sieger, in einer anderen Kategorie, wird Hackbrettspieler Nicolas Senn. Der erste Preis: CD-Aufnahmen mit Alex Eugster vom Trio Eugster. Senn und Dürst finden über den Wettbewerb zusammen und nehmen mit Alex Eugster wenig später eine weitere CD auf. «Danach trennten sich unsere Wege», sagt Markus Dürst. «Nicolas Senn wurde dank der CD und weiterer Wettbewerbe berühmt, und ich trat weiterhin bei Festen und Hochzeiten auf.»

Wiedersehen mit Senn

Knapp zehn Jahre später trifft der Rorschacher erneut auf Senn. «Er lief mir an einem Fest über den Weg.» Die beiden hätten Kontaktdaten ausgetauscht, und schon bald sei die Idee für ein neues Projekt entstanden. «Ich wollte eine CD mit Ländlermusik aufnehmen», sagt Markus Dürst. «Nicolas Senn hat spontan zugesagt, als Gastspieler dabei zu sein.» Entstanden ist das Album «Heimälimusig – Musig us äm Pepibeizli».

Nicolas Senn ist nicht der einzige prominente Gastspieler auf der CD. «Es ist uns gelungen, mit Markus Fend einen der <Klostertaler> ins Boot zu holen», sagt Dürst. Noch fehle dem neuen Album der letzte Schliff. «Die zweite Stimme wird noch aufgenommen, und das Cover muss verbessert werden.» Fertig und zum Verkauf bereit sei die Platte dann voraussichtlich Anfang 2012.

Das Hobby zum Beruf machen

Zwischen der ersten und der zweiten CD mit Nicolas Senn sind über zehn Jahre vergangen. In der Zwischenzeit war Akkordeonspieler Markus Dürst alles andere als faul. Diverse Platten, Projekte und Gastauftritte bereicherten den Alltag des 29jährigen Lageristen. «Lange habe ich die Musik einfach als Hobby angesehen», sagt Dürst. «Seit dem vergangenen Jahr betreibe ich die ganze Angelegenheit etwas professioneller.» Es sei aber ein schwerer Weg, das Hobby zum Beruf zu machen.

Man müsse die richtigen Leute kennen, vieles auf eine Karte setzen und vor allem viel, viel Werbung machen. «Im Vorarlberg in Österreich habe ich bereits grosse Erfolge feiern können», sagt Markus Dürst. «In der Schweiz bin ich bisher aber wenig bekannt.» Und genau dies wolle er mit dem neuen Album ändern.

Musikalischer Tausendsassa

Volksmusik ist nicht die einzige Stilrichtung, die Markus Dürst beherrscht. «Immer nur Ländler spielen, geht mir auf den Wecker», sagt der 29-Jährige. «Deshalb produziere ich als DJ Madü elektronische Musik.» Auch Rock'n'Roll, Jazz, und experimentelle Musik gehören zum Repertoire des Akkordeonspielers. Durch die vielen Musikstile trifft Dürst auch auf ganz verschiedene Menschen. «Ich habe ein grosses Netzwerk in der Schweiz und in Österreich aufgebaut.» Er komme dadurch in Kontakt mit Grössen der Volksmusik, mit Filmmusik-Produzenten aus Hollywood, Radio- und Fernsehleuten. Auf weitere Projekte des musikalischen Tausendsassas muss man deshalb nicht lange warten. «Ich habe schon wieder einiges für das nächste Jahr geplant.»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.