Von Jan Hus bis zur Basler Mission

RORSCHACH. Der Gottesdienst zum Reformationssonntag in Rorschach liess niemanden unberührt. Der Reformator Jan Hus, vor 600 Jahren am Konzil zu Konstanz zum Tode verurteilt, erschien persönlich – eindrücklich von Hans Paul Candrian dargestellt.

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RORSCHACH. Der Gottesdienst zum Reformationssonntag in Rorschach liess niemanden unberührt. Der Reformator Jan Hus, vor 600 Jahren am Konzil zu Konstanz zum Tode verurteilt, erschien persönlich – eindrücklich von Hans Paul Candrian dargestellt. Er berichtete, wie er mit der Bibel gegen Geldherrschaft und Hierarchien angetreten war. Die Mitspielerinnen forderten seinen Tod, und es wurde beklemmend klar, dass die gleichen Fronten noch heute bestehen. Der Männerchor Helvetia verhalf nicht nur mit, zu einer vollen Kirche, sondern unterstützte den Ablauf auch mit passenden Vorträgen.

Tröstlich, dass der Tod des revolutionären Reformators nicht das Ende bedeutete. Die Erneuerungen fanden ihre Fortsetzung, auch im gemeinsamen Abendmahl. Eine konkrete Umsetzung mancher Ziele ist in der 200jährigen Geschichte der Basler Mission zu erkennen. Im anschliessenden Vortrag von Studienleiter Christian Weber wurde klar, dass viele Basler Schlüsselfiguren aus dem Kanton St. Gallen stammten. Als Hoffnungsträger leistet die Mission heute weltweit einen wichtigen Beitrag bei der Lösung von aktuellen Konflikten. (RT/lim)