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Von Fundstücken und Gedenktagen

Der Historische Verein des Kantons St. Gallen startet in seine neue Vorlesungsreihe. Im Zentrum stehen Jubiläen und Geburtstage berühmter St. Galler.
Eine Vorlesung ist dem Jubiläum der Kantonsarchäologie gewidmet. (Bild: Hanspeter Schiess)

Eine Vorlesung ist dem Jubiläum der Kantonsarchäologie gewidmet. (Bild: Hanspeter Schiess)

Der Staatsmann Arnold Otto Aepli wäre im vergangenen August 200 Jahre alt geworden, die Künstlerin Martha Cunz im Februar 140. Auch das 50jährige Bestehen der Kantonsarchäologie wurde dieses Jahr gefeiert. Diese und andere Gedenktage und Jubiläen werden in der neuen Vorlesungsreihe des Historischen Vereins des Kantons St. Gallen thematisiert.

Von Kunst und Politik bis zu Siedlungsnamen

Insgesamt führt der Historische Verein dieses Herbstsemester sieben Vorlesungen zusammen mit der HSG durch. Sie finden jeweils mittwochs im Vortragssaal des Historischen und Völkerkundemuseums statt. Den Anfang macht morgen Mittwoch, 18.15 Uhr, der Leiter der Kantonsarchäologie, Martin Schindler. Er referiert über die Geschichte der St. Galler Archäologie und gewährt Einblicke in ihre aktuelle Arbeit. Eine Woche später wird dann der neu entdeckte Tempel des Mithras-Kultes in Rapperswil-Jona vorgestellt, bevor am 2. November Daniel Studer, Direktor des Historischen und Völkerkundemuseums und Präsident des Historischen Vereins, über Martha Cunz referiert und ihr Schaffen im europäischen Kontext beleuchtet. Auch der Abschluss des Projekts «St. Galler Namensbuch: Die Siedlungsnamen» wird gefeiert, und zwar am 16. November. Das Projektteam um Elvira Glaser stellt seine jahrelangen Forschungsarbeiten vor und geht unter anderem auf die Frage ein, wie sich Ortsnamen als Zeugen für Sprache, Kultur und Geschichte im Kanton auswirken. Eine Woche später wird dann die «Erfolgsgeschichte Schweiz» anhand des Wirkens von Arnold Otto Aepli, der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert unter anderem als Kantons-, Regierungs- und Ständerat amtete und heute als einer der einflussreichsten Schweizer Staatsmänner dieser Zeit gilt.

Auch Internationales wird zum Thema

In der Vorlesungsreihe werden aber nicht nur St. Galler Themen behandelt. Die letzten beiden Veranstaltungen sind internationalen Themen gewidmet. Am 30. November erklärt Henning Sievert vom Asien-Orient-Institut der Universität Zürich den Syrien-Konflikt anhand des Sykes-Picot-Abkommens von 1916. Am 7. Dezember endet die Veranstaltungsreihe mit einem Referat von Juliane Schiel vom Historischen Seminar der Universität Zürich. Sie wirft einen Blick auf die Versklavung im Mittelmeerraum zwischen 1400 und 1600. Die Vorlesungen sind für Vereinsmitglieder kostenlos, für übrige Besucher gilt der normale Museumseintritt. (ghi)

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