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Die Gründung des Berufs- und Weiterbildungszentrums für Gesundheits- und Sozialberufe (BZGS) vor zehn Jahren ging auf das damals neue Berufsbildungsgesetz zurück. Eine der wichtigsten Neuerungen betraf die Pflegeberufe.

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Die Gründung des Berufs- und Weiterbildungszentrums für Gesundheits- und Sozialberufe (BZGS) vor zehn Jahren ging auf das damals neue Berufsbildungsgesetz zurück. Eine der wichtigsten Neuerungen betraf die Pflegeberufe. Sie waren nicht mehr dem Roten Kreuz, sondern dem Bundesamt für Berufsbildung unterstellt; zudem waren die Kantone und nicht mehr die Spitäler für die Ausbildung zuständig.

Rektor Rolf Sutter musste sieben Ausbildungsstätten in eine Berufsfachschule zusammenführen. Dank der Beliebtheit der Pflegeberufe – die Fachangestellte Gesundheit rangiert gemäss Sutter unter den Top drei – «explodierten» die Schülerzahlen rasch. Die Explosion hing auch mit der Erweiterung des Angebots zusammen. Im Laufe der Jahre stiessen die Sozialberufe und Hauswirtschaft dazu. Zudem wurde die Ausbildung auf Stufe Höhere Fachschule erweitert. Die Durchlässigkeit bezeichnet Sutter als Vorteil des neuen Systems und des Berufszentrums: «Alles ist unter einem Dach, der Anschluss an weiterführende Stufen gewährleistet.»

Das BZGS ist heute auf drei Standorte – in Rheineck und zweimal in der Stadt St. Gallen – verteilt. (dsc)