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Vom Stall zum Restaurant

Das Restaurant «Am Gallusplatz» wurde aufwendig saniert. Der Wandschmuck stammt nun aus der Stiftsbibliothek. Die Farbtöne sind auf die Kathedrale abgestimmt. Das Wirtepaar freut's.
Claudia Schmid
Gastgeber im «Gallusplätzli» sind Oliver Wessiak und Astrid Lorünser. (Bild: Ralph Ribi)

Gastgeber im «Gallusplätzli» sind Oliver Wessiak und Astrid Lorünser. (Bild: Ralph Ribi)

«Mein Ziel war es, einen Ort der Identität und Gastfreundschaft zu schaffen. Der Bezug zur Kathedrale und Stiftsbibliothek ist deshalb klar sichtbar», sagte Susi Frischknecht gestern bei der offiziellen Eröffnung des frisch renovierten Restaurants «Am Gallusplatz». Die St. Galler Innenarchitektin hat das Gestaltungskonzept ausgearbeitet und dabei die Arbeit der Bauherrschaft mit einbezogen.

Eine Million Franken investiert

Das altehrwürdige Haus, das einst einen Pferdestall mit einem dreiteiligen Kreuzgewölbe beherbergte, gehört dem Katholischen Konfessionsteil des Kantons St. Gallen, der das kulturelle Erbe des ehemaligen Klosters St. Gallen bewahrt und pflegt. Laut Verwaltungsdirektor Thomas Franck kosteten die Renovations- und Umbauarbeiten im «Gallusplätzli» eine Million Franken. Entstanden ist eine einladende Gaststube mit Bar, die zum Kaffeetrinken und Verweilen beim Apéro einlädt. Den grossen Speisesaal mit Kreuzgewölbe hat die Innenarchitektin den Farbtönen in der Kathedrale und der Stiftsbibliothek angepasst.

Der Wandschmuck stammt aus der Stiftsbibliothek. In der Gaststube sind es Fotos von Initialen aus berühmten Handschriften, die in der Blütezeit des Klosters St. Gallen entstanden sind. Im Speisesaal zeigen die Fotos Ausschnitte aus dem Reisebuch des Elsässers Georg Franz Müller und Bilder zu den Bereichen Wahrsagekunst, Astronomie, Astrologie, Alchemie und Medizin.

Den Wunschbetrieb gefunden

Gastgeber im frisch renovierten «Gallusplätzli» sind Astrid Lorünser und Oliver Wessiak. Bereits bei der ersten Besichtigung der Räumlichkeiten hätten sie gewusst, dass dies ihr Wunschbetrieb sei, erklärte Oliver Wessiak, der in der Küche wirkt. «Ihr Ziel sei, die Erwartungen der Gäste nicht nur zu erfüllen, sondern zu übertreffen», ergänzte Astrid Lorünser. Sie ist für den Service verantwortlich. Die beiden haben mehrjährige Erfahrung in der Gastronomie. So waren sie unter anderem im Restaurant Paul's in Widnau und im Restaurant Illpforte in Feldkirch.

«Auf gehobenem Niveau mit starkem Augenmerk auf frischen saisonalen und regionalen Empfehlungen», beschreibt das Wirtepaar die Speisekarte. Den Lunch gibt es ab 25 Franken, à la Carte zwischen 18 und 51 Franken. Auf der vielfältigen Speisekarte mit Fisch, Fleisch, Geschmortem, Pilzen Gemüse und Spargel ist auch «Fingerfood» zu finden.

Gewölbekeller für Anlässe

«Das Kochen ist unsere Passion. Das Restaurant «Am Gallusplatz» soll aber nicht nur ein Esslokal sein, sondern auch dazu einladen, einfach etwas zu trinken und zu verweilen», sagt Oliver Wessiak weiter. Im Sommer wird auch der Aussenbereich bewirtet. Ausserdem steht im Untergeschoss ein Gewölbekeller für spezielle Veranstaltungen zur Verfügung.

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