Vom «Rössli» in die «Moosburg»

Anita und Gini Oroshi haben das Restaurant Moosburg in Gossau gekauft. Trotz grossem Aufwand führen sie auch noch ihr vorheriges Lokal, das Niederwiler «Rössli».

Kathrin Reimann
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Das Wirteehepaar Oroshi in der Gaststube. (Bild: Kathrin Reimann)

Das Wirteehepaar Oroshi in der Gaststube. (Bild: Kathrin Reimann)

Anita und Gini Oroshi haben das Restaurant/Hotel Moosburg im Westen von Gossau anfangs Januar mit einer «Atrinkete» eröffnet. Das Wirtepaar will das Lokal im Stil ihres Vorgängers weiterführen und setzt dabei auf Fleischspezialitäten vom heissen Stein und auf acht verschiedene Menus am Mittag.

Traum erfüllt

Das Ehepaar führt bis Ende März auch noch das Restaurant Rössli in Niederwil, das sie während sechs Jahren gepachtet hatten. Dann läuft der Vertrag dort aus.

«Ich arbeite vor allem im <Rössli> und mein Mann ist für die <Moosburg> zuständig», sagt Anita Oroshi. Ab April können sie sich dann voll und ganz auf ihr neues Gossauer Lokal konzentrieren. Mit dem Kauf des Restaurants Moosburg haben sich die beiden einen Traum erfüllt. Gini Oroshi hat 1990 im Hotel Säntis in Unterwasser als Kochpraktikant begonnen. Er sei dann in einigen Gastrobetrieben tätig gewesen und habe es jetzt geschafft. «Ich bin Eigentümer», sagt Gini Oroshi stolz.

Er könne so frei entscheiden und das mache ihn zufrieden. Zufrieden ist er auch mit seiner Kundschaft, er habe viele Stammkunden und auch «Rössli»-Gäste, Vereine, Familien und Firmen würden im Restaurant Moosburg einkehren. Auch das Hotel laufe nicht schlecht und sogar die ehemaligen «Moosburg»-Besitzer, Walter und Myrta Bernhardsgrütter, kommen fast täglich auf einen Znüni vorbei. Gini Oroshi ist sich sicher: «Der Kauf des Restaurants hat sich gelohnt.»

Neues im April

Trotzdem möchten die Oroshis noch mehr Kundschaft in die «Moosburg» locken. Deshalb werden sie ihr Angebot im April erweitern. «Abends werden wir Pizze anbieten, um mehr Familien anzusprechen», erklärt Gini Oroshi. Zudem können die kleinen Gäste ihr Essen zukünftig aus einer Kinderkarte wählen. «Ausserdem möchten wir irgendwann einen Wintergarten bauen», verrät Oroshi.

Ansonsten will er mit seiner Familie, dazu gehören auch die Kinder Martina, Monika und Justin, und dem übernommenen «Moosburg»-Personal das Restaurant erfolgreich weiterführen.

Geöffnet hat die «Moosburg», mit Ausnahme des Sonntags, täglich ab sechs Uhr morgens. Bei Reservationen ab etwa 20 Personen öffnen sie ihre Türen aber auch an Ruhetagen.

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