Vom «Einstein» ins Berner Oberland

Unter Generalmanager Jürgen Kögler hat das im Jahr 2009 neu eröffnete Kongresszentrum des Hotels Einstein seine ersten Schritte gemacht. Nun hat der Deutsche St. Gallen in Richtung Berner Oberland verlassen. Seit dem 1.

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Jürgen Kögler Ex-CEO Einstein Hotel & Congress (Bild: Quelle)

Jürgen Kögler Ex-CEO Einstein Hotel & Congress (Bild: Quelle)

Unter Generalmanager Jürgen Kögler hat das im Jahr 2009 neu eröffnete Kongresszentrum des Hotels Einstein seine ersten Schritte gemacht. Nun hat der Deutsche St. Gallen in Richtung Berner Oberland verlassen.

Seit dem 1. Juni sind Sie neuer Direktor des Hotels Eden in Spiez. Was hat Sie bewogen, das «Einstein» nach drei Jahren bereits wieder zu verlassen?

Bei den Auf- und Umbauarbeiten des Kongresshauses Einstein konnte ich meine jahrelange Erfahrung im Meeting- und Kongressbereich in die Planungs- und Bauphase einbringen. Da ich mich persönlich sehr für Architektur und Design interessiere, war das für mich besonders spannend. Nun hat sich für das «Einstein» ein gutes Konzept erfolgreich etabliert, und ich konnte den Betrieb in einer passenden Phase meinem Nachfolger Christoph Schlosser übergeben.

Was muss St. Gallen noch lernen, um touristisch mit dem Berner Oberland gleichzuziehen?

St. Gallen ist auf sehr gutem Weg, seine Position als Kultur- und Bildungsstadt mit seinen vielfältigen Möglichkeiten weiter auszubauen. Die Stadt soll sich weiterhin auf ihre Stärken konzentrieren und sich als Dachmarke für die Region zwischen Bodensee und Säntis positionieren. Interlaken ist mit seinen zahlreichen nationalen und internationalen Grossanlässen und seinem touristischen Angebot zum Inbegriff für die Jungfrauregion und das Berner Oberland geworden. Spiez besticht durch seine zentrale Lage als Ausgangspunkt für Ausflüge und die Ausübung von Trendsportarten. Ich lasse mich überraschen, ob das Kulturangebot der Region mit dem breiten Angebot von St. Gallen mithalten kann.

Gibt es etwas, das Sie von St. Gallen vermissen werden?

Bestimmt die vielen interessanten Begegnungen mit Persönlichkeiten aus den verschiedensten Bereichen wie Kultur und Design, Kirche, Bildung und Regierung, die stets zu inspirierenden Gesprächen geführt haben. Aber auch die guten Kontakte in der Nachbarschaft und zu Geschäftsleuten werden mir fehlen.

Was haben Sie Ihrem Nachfolger – ebenfalls kein Ostschweizer – als Geheimtip im Umgang mit den St. Gallern mit auf den Weg gegeben?

Ich wünsche ihm, dass er in der Gallusstadt mit ebenso viel Sympathie und Offenheit empfangen wird wie ich damals. Bestimmt wird auch er Freude haben an der Weltoffenheit der St. Galler. (oh)

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