Vom Bürgerheim zum Alterszentrum

Hächleren war Waisenhaus, dann Bürgerheim von Thal und wurde von 1963 bis 1981 durch Max und Berta Bosshard geführt. Ihre Nachfolger wurden Werner und Erika Meier. Werner Meier, gelernter Schreiner, hatte vorher im Kinderdörfli Lütisburg gearbeitet.

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Hächleren war Waisenhaus, dann Bürgerheim von Thal und wurde von 1963 bis 1981 durch Max und Berta Bosshard geführt. Ihre Nachfolger wurden Werner und Erika Meier. Werner Meier, gelernter Schreiner, hatte vorher im Kinderdörfli Lütisburg gearbeitet. 1983 wurde beschlossen, das neuere Thaler Altersheim Trüeterhof zu erweitern und Hächleren zu schliessen. Werner Meier war aber vom Potenzial des Heims mit persönlichem Cachet überzeugt. Er suchte Mitstreiter und beantragte der Gemeinde, Hächleren einer AG zu übertragen.

Diese übernahm 1985 Gebäude und Umschwung im Baurecht. Das Ehepaar Meier leitet die Institution inzwischen seit fast 30 Jahren.

Heute umfasst Hächleren das Alters- und Pflegeheim und die Alterssiedlung mit 30 Ein- und Zweizimmerwohnungen, deren Bewohner Leistungen vom Heim beziehen können. Im Heim hat jedes der grossen Einzelzimmer mit Balkon und Nasszelle eigenes Telefon, Fernsehanschluss und eigenen Briefkasten. Das ermöglicht allen Bewohnern selbstbestimmtes Leben im Alter.

Das Heim bildet auch Lernende aus: Koch und Fachangestellte Hauswirtschaft und Gesundheit. Edith Knechtle ist ein ausgezeichnetes Zeugnis: Als Stiftin im ersten Lehrjahr trug sie bereits die Verantwortung für die Jubiläumsfeier. (S)