Vom begleiteten Malen bis zur Ausstellung

Sie malen nicht, um ihre Bilder ausstellen zu können. Ganz und gar nicht. Die Ausstellung in den Räumlichkeiten des Balance Netz an der Neugasse ist vielmehr ein Zufall.

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Sie malen nicht, um ihre Bilder ausstellen zu können. Ganz und gar nicht. Die Ausstellung in den Räumlichkeiten des Balance Netz an der Neugasse ist vielmehr ein Zufall. Brigitt Zimmerli (im Bild links) und Sandra Mata malen, um «in ihr Innerstes einzutauchen und einen gefühlsmässigen Prozess auf das Papier bringen zu können», wie sie sagen.

Seit 5 Jahren besuchen sie wöchentlich eine betreute Malstunde.

«Dort geht es nicht um Können oder Technik, sondern um das Erleben während des Malens», erklärt Brigitt Zimmerli. Die beiden Frauen kennen sich seit ihrer ersten Ausbildung zu Dekorationsgestalterinnen. «Uns hat das begleitete Malen aber so gefallen, dass wir eine Zweitausbildung als Mal- und Kunsttherapeutinnen begonnen haben.»

Dies sei für sie die erste Ausstellung, sagt Sandra Mata. «Und deshalb sehr aufregend.» Über die Leiterin der betreuten Malgruppe seien sie für die Ausstellung angefragt worden.

Sandra Mata und Brigitt Zimmerli malen ihre Bilder alle auf Papier und mit ganz verschiedenen Werkzeugen. Während Brigit Zimmerli praktisch nur die Hände zum Malen braucht, verwendet Sandra Mata dazu auch noch Pinsel und Spachtel. Die Ausstellung der beiden Frauen ist noch bis am 31.

Juli jeweils Donnerstags und Freitags von 17 bis 18 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung unter 071 223 15 31 zu besichtigen. (iru)

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