Volle Rente erst mit 65

Bis Ende Jahr muss die städtische Pensionskasse aus der Verwaltung ausgegliedert und verselbständigt werden. Ihr Deckungsgrad muss ab dann bei 100 Prozent liegen, um theoretisch sämtliche Rentenansprüche auf einmal auszahlen zu können. So schreibt es der Bund vor.

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Bis Ende Jahr muss die städtische Pensionskasse aus der Verwaltung ausgegliedert und verselbständigt werden. Ihr Deckungsgrad muss ab dann bei 100 Prozent liegen, um theoretisch sämtliche Rentenansprüche auf einmal auszahlen zu können. So schreibt es der Bund vor. Daneben sieht die Vorlage andere Anpassungen vor, etwa den Wechsel vom Leistungs- zum Beitragsprimat. Beim letzteren hängt die Rente nicht mehr vom Lohn, sondern vom eingezahlten Guthaben und von dessen Verzinsung ab. Diese ist ihrerseits von den Erträgen der Kasse auf dem Anlagemarkt abhängig, das Risiko wird zum Teil auf die Arbeitnehmer abgewälzt. Zudem soll das Pensionsalter für die volle Rente von 63 auf 65 Jahre erhöht werden. (hae)