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Voliere nimmt über 600 Vögel auf

Im Jahr 2017 hat die Voliere im Stadtpark so viele Vögel aufgenommen wie nie zuvor. Bis gestern waren es über 600 Tiere und es werden täglich mehr. Zudem überwintert die Voliere neu auch Igel.

Nasse Greifvögel, verletzte Mauersegler, unterernährte Rotmilane und einsame Stockenten. Insgesamt hat die Voliere im Stadtpark 2017 über 600 aufgefundene, verletzte oder kranke Vögel aufgenommen. Diese wurden nach einer ersten Diagnose durch das Tierpflegepersonal der Vogelauffangstation im Naturmuseum oder einer anderen geeigneten Pflegestation in der Nähe zugewiesen. «In den Vorjahren waren es immer rund 50 Tiere weniger», sagt Christian Müller, Präsident der Voliere St. Gallen.

Zehn Igel werden durch den Winter gebracht

Bei der Arbeit mit Greif- und Wasservögeln kann die Voliere St. Gallen auf eine lange Erfahrung zurückgreifen. Aber in diesem Winter hat das Team eine neue Art von Patienten erhalten. Die Leiterin der Igelstation Kreuzlingen ist in diesem Jahr unerwartet verstorben. «In Absprache und Koordination mit den umliegenden Igelstationen und dem Veterinäramt haben wir uns bereit erklärt, einige hilfsbedürftige Stacheltiere notfallmässig aufzunehmen und durch den Winter zu begleiten», sagt Müller. So füttert das Team der Voliere momentan zehn Igel auf. «Die meisten Tiere, die zu uns kommen, wiegen lediglich 300 Gramm.» Doch seien die Igel nicht nur stark unterernährt, sondern auch krank. «Praktisch alle Tiere sind unter anderem von Darmparasiten befallen», sagt Müller. Wie lange die Tiere gefüttert und gepflegt werden müssen, sei vom Wetter abhängig. «Wir müssen warten, bis der Schnee geschmolzen ist.» Dann könnten sie zuerst kontrolliert draussen gehalten werden, bevor die Tiere endgültig in die Freiheit entlassen werden können.

Wasservögel bleiben in der Voliere

Das Hauptaugenmerk der Voliere St. Gallen liegt aber immer noch auf den hilfsbedürftigen Vögeln. Im Stadtpark werden sie aufgenommen und die meisten an die Wildvogelpflegestation im Naturmuseum übergeben, sofern es die Kapazität zulässt. «Momentan pflegen wir dort unter anderem zwölf Bussarde, die wegen des Wetters keine Nahrung mehr gefunden haben.» In der Voliere werden hingegen weiterhin Wasservögel gepflegt und aufgepäppelt, bevor sie in Naturschutzgebiete entlassen werden. (ren)

www.voliere-sg.ch

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