«Voliere muss von sich aus funktionieren»

Die Voliere-Gesellschaft plagen Finanzsorgen. Noch sind zwar Reserven vorhanden, doch könnte das Geld innert ein bis zwei Jahren aufgebracht sein, informierte Vizepräsident Urs Lack vergangene Woche an der Hauptversammlung (Tagblatt vom 25. Juni).

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Putzaktion in der Voliere. (Archivbild: Hanspeter Schiess)

Putzaktion in der Voliere. (Archivbild: Hanspeter Schiess)

Die Voliere-Gesellschaft plagen Finanzsorgen. Noch sind zwar Reserven vorhanden, doch könnte das Geld innert ein bis zwei Jahren aufgebracht sein, informierte Vizepräsident Urs Lack vergangene Woche an der Hauptversammlung (Tagblatt vom 25. Juni). Der Unterhalt sei teurer geworden und der Arbeitsaufwand gestiegen. Die Unterstützung der Mitglieder sei zwar gross, doch fänden sich immer weniger Leute, die Arbeiten im Ehrenamt übernähmen. Die Stadt soll nach dem Willen des Vereins nun mithelfen, die Finanzlage zu verbessern.

Stadt zahlt schon 40 000 Franken

Der Aufwand im vergangenen Jahr betrug gut 100 000 Franken. Die Stadt unterstützt die Voliere-Gesellschaft jährlich mit 40 000 Franken. «Ein schöner Betrag», findet Stadträtin Elisabeth Beéry, «dies insbesondere im Verhältnis zu vergleichbaren Angeboten». Der Mühleggweier etwa erhalte keine Subventionen und beim Nestweier sei die Unterstützung wesentlich geringer, sagt Beéry.

Im Gespräch mit der Stadt

Trotzdem soll der Voliere-Gesellschaft bei der Bewältigung verschiedener Probleme Hand geboten werden. Man sei im Gespräch und lasse die Voliere sicher nicht eingehen. Doch stellt die Stadträtin auch klar, dass der Volieren-Betrieb im Stadtpark von sich aus funktionieren müsse.

Zu einer allfälligen Erhöhung des Unterhaltsbeitrags wollte sich Beéry zum jetzigen Zeitpunkt nicht äussern. (an.)

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