Voliere-Gesellschaft löst ein altes Problem

Seit zwölf Jahren ist die Voliere-Gesellschaft im Gespräch mit der Stadt für ein Material- und Futterlager in der Nähe der Voliere im Stadtpark.

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Seit zwölf Jahren ist die Voliere-Gesellschaft im Gespräch mit der Stadt für ein Material- und Futterlager in der Nähe der Voliere im Stadtpark. Nun zeichnet sich eine Lösung ab: Im ehemaligen Schlafraum des Pelikans sollen ein Lagerraum und eine Toilette für Besucher und Mitarbeiter erstellt werden. Das sagte Präsident Christian Müller am Dienstagabend an der Hauptversammlung im Naturmuseum vor rund 100 Mitgliedern.

Zusammen mit der Stadt hat die Voliere-Gesellschaft ausserdem ein «Ausstellungskonzept» erarbeitet. «Jetzt haben wir einen definierten Tierbestand.»

Verlust von fast 20 000 Franken

Weniger erfreulich war der Blick auf die Zahlen des vergangenen Jahres. Der Verlust betrug fast 20 000 Franken. Das ist unter anderem auf die 5000 Arbeitsstunden zurückzuführen, die für die Voliere geleistet wurden und von denen einzelne entlöhnt werden mussten. In der Vogelpflegestation fielen 1700 Arbeitsstunden an. Eine Stunde pro Tag und Mitarbeiter werde entlöhnt, sagte Müller.

Stiftung für Vogelpflegestation

Die Vogelpflegestation sei auch im vergangenen Jahr sehr gut ausgelastet gewesen. Insgesamt 471 Vögel wurden aufgenommen und gepflegt, 85 Prozent davon konnten wieder ausgewildert werden. 22 Vögel haben dort überwintert – dazu vier Fledermäuse und vier Igel.

Arno Noger, Präsident der Stiftung Naturmuseum St. Gallen, informierte anschliessend über den bevorstehenden Umzug des Naturmuseums und der Vogelpflegestation ins Neudorf. Die Stiftung habe mit der Stadt eine Nutzungsvereinbarung abgeschlossen. Damit stehe der Neubau «auf lange Sicht» für das Naturmuseum und die Vogelpflegestation zur Verfügung. Geplant sei, dass letztere künftig ebenfalls durch eine Stiftung getragen werden soll. (dag)

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