Villa Yoyo lanciert Kinderzeitung

Kinder haben ein Recht auf freie Meinungsäusserung. Um das den Kindern in der Stadt zu ermöglichen, möchte die Villa Yoyo eine Kinderzeitung realisieren. Dafür wurde ein Antrag um Unterstützung beim städtischen Amt für Gesellschaftsfragen eingereicht.

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Giuseppa Settegrana, Stefan Grob, Nathalie Schnider (von links) und Villa-Yoyo-Kinder präsentieren bei der Stadt ihre Zeitung. (Bild: pd)

Giuseppa Settegrana, Stefan Grob, Nathalie Schnider (von links) und Villa-Yoyo-Kinder präsentieren bei der Stadt ihre Zeitung. (Bild: pd)

Der 20. November war der Internationale Tag der Rechte des Kindes. Dieses Jahr stand dieser unter dem Motto «Recht auf freie Meinungsäusserung». Aus diesem Anlass ist in der Villa Yoyo die Idee entstanden, eine Kinderzeitung zu lancieren, die Kinder im Kindergarten- und Primarschulalter produzieren.

Ein Sprachrohr für Kinder

Die Trägerschaft der Villa will mit den Yoyo-Kindern eine Kinderzeitung herausgeben, welche die Bedürfnisse, Interessen und Anliegen von Kindern aufgreift. Nebst aktuellen Themen aus ihrem Leben in der Stadt sollen auch ausgewählte Angebote sowie Tips, Witze und Rätsel Platz in der Kinderzeitung finden. Das Projekt erfülle verschiedene Zwecke, erklärt Geschäftsleiterin Giuseppa Settegrana: «Die Kinder lernen dabei die Bedienung von Computerprogrammen oder Fotokameras. Sie machen die Erfahrung, dass ihre Meinung wichtig ist, und üben mitzubestimmen, so wie es von ihnen später erwartet wird.» Die Zeitung soll Erziehungsverantwortlichen und Entscheidungsträgern Einblick in die Welt der Kinder bieten. «Deshalb werden wir die Zeitung auch an die Schulen und sämtliche Stadtparlamentarier senden», sagt Settegrana.

Auf Unterstützung angewiesen

Um das Projekt mit drei geplanten Ausgaben pro Jahr und einer Auflage von jeweils 800 Exemplaren realisieren zu können, ist die Villa Yoyo allerdings auf Unterstützung angewiesen. Deshalb hat jetzt eine Delegation – bestehend aus Geschäftsleiterin Giuseppa Settegrana, der Projektverantwortlichen Nathalie Schnider, Kindern der Villa Yoyo sowie Stiftungsratsmitglied und CVP-Stadtparlamentarier Stefan Grob – beim Amt für Gesellschaftsfragen der Stadt St. Gallen einen Antrag auf solche Unterstützung und die druckfrische Nullnummer der Kinderzeitung eingereicht. Dies ausdrücklich unter Berufung auf das städtische Partizipationsreglement, das auch Kindern eine Mitsprache «an der Planung der öffentlichen Aufgaben» ermöglichen will. (pd/woo)