Villa Wiesental: Zeit zum Handeln

Zur Villa Wiesental wurde in der Vergangenheit viel geschrieben und auch gefordert. Es wäre vielleicht an der Zeit, nun zur Tat zu schreiten.

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Zur Villa Wiesental wurde in der Vergangenheit viel geschrieben und auch gefordert. Es wäre vielleicht an der Zeit, nun zur Tat zu schreiten. Beispielsweise könnten die 5000 Personen, die die Petition zur Erhaltung der Villa unterschrieben haben, in einer Genossenschaft nachhaltig den Tatbeweis erbringen, dass sie bereit sind zu investieren. 5000 zahlen je 500 Franken ein, was 2,5 Millionen Franken einbringen würde. 500 000 davon gingen an die HRS, die so ihren guten Willen beweisen könnte. Zwei Millionen sollten dann für die Renovation mit Kreativität und guter Kostenkontrolle ausreichen. Zur Belebung der reizvollen Liegenschaft könnte Gallus Hufenus im Parterre eine attraktive Genossenschaftsbeiz führen. Architekt Christoph Simmler könnte seine Kreativität bei der Planung der Sanierung beweisen. Und Doris Königer würde die Bauleitung übernehmen. Paul Rechsteiner könnte die Subunternehmer kontrollieren, so dass es zu keinen skandalösen Vorkommnissen (Stichwort Lohndumping) kommt. Er könnte sich dann auch mit seiner Kanzlei in der Villa Wiesental einmieten. Der VCS dürfte den Veloständer spendieren und Monika Simmler diesen bewirtschaften. Als Hauswart hätte Etrit Hasler eine sinnvolle Betätigung. Und Thomas Schwager könnte dann den Rasen mähen und die Hecken schneiden. Für alle eine sinnvolle Betätigung zur allgemeinen Befriedigung. Und es könnte bewiesen werden, dass diese Kreise nicht nur fordern können, sondern auch zur Tat bereit sind. Vermutlich sind das aber nur naive Illusionen.

Herbert Stieger

Dufourstrasse 31, 9000 St. Gallen