Vier Pfarreien vereint

Gestern wurde in der katholischen Pfarrkirche Mörschwil im Beisein von Domdekan Guido Scherrer die Errichtung der Seelsorgeeinheit «Steinerburg» besiegelt, zu der die Pfarreien Steinach, Tübach, Mörschwil und Berg-Freidorf gehören.

Fritz Heinze
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In einem festlichen Gottesdienst wurde in Mörschwil der Beginn der neuen Seelsorgeeinheit «Steinerburg» besiegelt. (Bild: Fritz Heinze)

In einem festlichen Gottesdienst wurde in Mörschwil der Beginn der neuen Seelsorgeeinheit «Steinerburg» besiegelt. (Bild: Fritz Heinze)

MÖRSCHWIL. Der Gottesdienst in der Pfarrkirche nahm in allen Belangen Bezug auf den künftigen gemeinsamen Weg. Domdekan Guido Scherrer zelebrierte die Eucharistiefeier, die von den Kirchenchören Mörschwil und Steinach untermalt wurde. Damian Käser vom Amt für Pastoral und Bildung des Bistums St. Gallen, der seit Beginn der Erarbeitung der Seelsorgeeinheit dabei war, erläuterte die Hintergründe über die neue Seelsorgeeinheit und verlas das Errichtungsdekret von Bischof Markus Büchel.

Eine Chance für die Zukunft

Für die Gläubigen der Pfarrei Mörschwil ist die heutige Situation neu. Mit der Konstituierung der Seelsorgeeinheit ist Pater Peter Meier von Bischof Büchel zum Pfarradministrator ernannt worden. In der Seelsorgeeinheit «Steinerburg» ist er zuständig für Belange in der Gruppierung, die nur ein geweihter Priester ausführen kann. Das Pastoralteam mit Martha Heitzmann, Pfarreileiterin Steinach, Judith Romer-Popp, Pfarreileiterin Berg-Freidorf, und Pfarreileiter Bernd Ruhe, Mörschwil, sorgt künftig gemeinsam für das Wohl der vier Pfarreien.

Diese Form wird von Seiten des Bistums auch als Chance gewertet, die Zusammenarbeit zu fördern und zu nutzen, um die aktuellen pastoralen Herausforderungen unter den heutigen gesellschaftlichen Bedingungen annehmen zu können. Im Hinblick auf die angestrebte und notwendige Zusammenarbeit nahmen an der Feier auch die Pfarrei- und Kirchenräte sowie Ministrantinnen und Ministranten der vier Pfarreien teil.

Ein Etappenziel erreicht

Pfarreiratspräsidentin Isabelle Müller Stewens sieht die Zusammenarbeit mit den drei Pfarreien positiv. «Mit der heutigen Konstituierung der Seelsorgeeinheit ist ein Etappenziel erreicht. Wir haben zu den anderen Räten ein sehr kollegiales Verhältnis. Ich bin optimistisch, dass das gut kommt.» Und auch die Wahl des Namens «Steinerburg» sei in Mörschwil gut angekommen.

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