Vier Pfarreien vereint

Gestern wurde im Beisein von Domdekan Guido Scherrer die Seelsorgeeinheit «Steinerburg» eingerichtet, zu der die Pfarreien Steinach, Tübach, Mörschwil und Berg-Freidorf gehören.

Fritz Heinze
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In einem festlichen Gottesdienst wurde in Mörschwil der Beginn der neuen Seelsorgeeinheit «Steinerburg» besiegelt. (Bild: Hanspeter Schiess)

In einem festlichen Gottesdienst wurde in Mörschwil der Beginn der neuen Seelsorgeeinheit «Steinerburg» besiegelt. (Bild: Hanspeter Schiess)

MÖRSCHWIL. Der Gottesdienst in der Pfarrkirche Mörschwil nahm in allen Belangen Bezug auf den künftigen gemeinsamen Weg. Domdekan Guido Scherrer zelebrierte die Eucharistiefeier, die von den Kirchenchören Mörschwil und Steinach untermalt wurde. Damian Käser vom Amt für Pastoral und Bildung des Bistums St. Gallen, der von Beginn der Erarbeitung der Seelsorgeeinheit dabei war, erläuterte die Hintergründe über die neue Seelsorgeeinheit und verlas das Errichtungsdekret von Bischof Markus Büchel.

Für die Gläubigen der Pfarrei Mörschwil ist die heutige Situation neu. Mit der Konstituierung der Seelsorgeeinheit ist Pater Peter Meier von Bischof Büchel zum Pfarradministrator ernannt worden. Damit hat sich sein Aufgabenbereich geändert, hatte er doch während 21 Jahren dieses Amt in der Pfarrei Mörschwil inne.

Eine Chance für die Zukunft

Als Administrator in der Seelsorgeeinheit «Steinerburg» ist er zuständig für alle Belange in der Gruppierung, die nur ein geweihter Priester ausführen kann. Das Pastoralteam mit Martha Heitzmann, Pfarreileiterin Steinach, Judith Romer-Popp, Pfarreileiterin Berg-Freidorf, und Pfarreileiter Bernd Ruhe, Mörschwil, ist künftig gemeinsam für das Wohl der vier Pfarreien verantwortlich. Bereits bestehen im Bistum St. Gallen mit der neu konstituierten Seelsorgeeinheit deren 25. Unter dem Druck des immer grösser werdenden Priestermangels hatte bereits Bischof Ivo Fürer das Konzept dafür erarbeitet. Diese Form der Seelsorge wird von Seiten des Bistums auch als Chance gewertet, die Zusammenarbeit zu fördern und zu nutzen, um die aktuellen pastoralen Herausforderungen unter den heutigen gesellschaftlichen Bedingungen annehmen zu können.

Kooperieren auf allen Ebenen

Im Hinblick auf die angestrebte und notwendige Zusammenarbeit nahmen an der Feier auch die Pfarrei- und Kirchenräte sowie Ministrantinnen und Ministranten der vier Pfarreien teil. Damit sollte signalisiert werden, dass die Zusammenarbeit künftig auf allen Stufen der Pfarreien notwendig sei.

Ein Etappenziel erreicht

Pfarreiratspräsidentin Isabelle Müller Stewens sieht die Zusammenarbeit mit den drei Pfarreien positiv. «Wir kennen das Gefühl dieser Zusammenarbeit noch nicht. Doch mit der heutigen Konstituierung der Seelsorgeeinheit ist ein Etappenziel erreicht. Wir haben zu den anderen Räten ein sehr kollegiales Verhältnis. Ich bin optimistisch, dass das gut kommt.» Und auch die Wahl des Namens «Steinerburg» sei in Mörschwil gut angekommen.

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