Vier Pauken für d'«Räblüüs»

Ein Vertreter der Raiffeisenbank Rorschacherberg-Thal überreichte der Rorschacherberger Guggenmusik Räblüüs neue Instrumente. Die Bank möchte damit einen lokalen Verein stärken.

Fritz Heinze
Drucken
Neue Instrumente: Raiffeisenbank-Mitarbeiter Rolf Niederer übergibt die vier Pauken den Guggern Marco Matulic, Marco Riedener und Roman Bischof (v. l.). (Bild: Fritz Heinze)

Neue Instrumente: Raiffeisenbank-Mitarbeiter Rolf Niederer übergibt die vier Pauken den Guggern Marco Matulic, Marco Riedener und Roman Bischof (v. l.). (Bild: Fritz Heinze)

RORSCHACHERBERG. Rolf Niederer, Serviceleiter der Raiffeisenbank Rorschacherberg-Thal, übergab am Samstagvormittag drei Vertretern der Guggenmusik Räblüüs vier neue Pauken. Marco Matulic, Marco Riedener, musikalischer Leiter, und Roman Bischof, OK-Präsident des Infernoball, liessen aber keinen Guggensound erklingen. Das bunte Trio hatte zu dem Zeitpunkt nämlich schon den nächsten Termin im Auge, einen Auftritt in Thun.

Geben und Nehmen

Auslöser der Aktion ist die Tatsache, dass sich die Räblüüs-Guggenmusik im Rahmen der jährlich stattfindenden Delegiertenversammlung der Raiffeisenbank Rorschacherberg-Thal stets im Dienstleistungsbereich, in der Küche und im Service betätigt. Und das seit über einem Jahrzehnt.

Bemühungen, die die Raiffeisenbank zu schätzen weiss: «Diese Instrumentenübergabe ist nicht als reines Sponsoring zu betrachten, sondern als partnerschaftliche Leistung», betont denn auch Serviceleiter Rolf Niederer. Er unterstreicht auch, dass der Bank der lokale Bezug sowie die Unterstützung einer Kultur wichtig seien, auch wenn letztere eher spezieller Art sei. Auch sei hier eine Kontinuität gewährleistet. Niederer sieht diesbezüglich ein Geben und ein Nehmen.

In zwei Wochen steigt für die Räblüüs-Gugge das Fest der Feste: Der fasnächtliche Höhepunkt, der Infernoball. Bereits zum neunten Mal steht Roman Bischof an der Spitze des Organisationskomitees. Der Infernoball, der jedes Jahr in Rorschacherberg stattfindet, wurde von den «Räblüüs» aus der Taufe gehoben. Die Gugger erinnern sich noch bestens an die Situation, die sich durch den Wegfall des Lumpenballes, des Feuerwehrballes im «ABM-Keller» sowie der Cliquenfasnacht im Rorschacherberg ergeben hatte.

Infernoball am 11. Februar

Ein Grund für die Räblüüs-Gugge, dem Abhilfe zu schaffen. «Die erfolgreichen Durchführungen bis zur neunten Auflage dokumentieren das Bedürfnis nach Fasnachtsveranstaltungen», sagt Roman Bischof. Inzwischen wird am Nachmittag auch für die Jüngsten ein Programm angeboten. Der Infernoball findet am 11. Februar in der Mehrzweckhalle Rorschacherberg statt.