Vier Museumstage geplant

Das vor einem Jahr eröffnete Oldtimer-Museum in Arbon ist beliebt. Auch dank der «Wunderbar» scheint es eine Erfolgsgeschichte zu werden.

Rudolf Steiner
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Ein Lastwagen aus dem Jahre 1957. (Bild: pd)

Ein Lastwagen aus dem Jahre 1957. (Bild: pd)

Arbon. Über 7000 Personen haben das Oldtimer-Museum in Arbon seit der Eröffnung im Mai besucht, darunter 163 Gruppen mit 3290 Teilnehmern. Rudolf Bär, Präsident des Oldtimer Club Saurer (OCS), stellt klar: «Ohne <Wunderbar> kein Saurer-Museumsbetrieb. Denn was Simone Siegmann und Eva Maron mit ihrem Team für unser Museum leisten, ist wunderbar.» Es verkauft Eintrittsjetons und Souvenirs.

Technik und Textil

Die Verantwortlichen des Clubs haben bereits Ideen, wie sie das Museum noch attraktiver gestalten könnten. So sind für dieses Jahr vier Museumstage geplant, an denen man mit einem Billett für 15 Franken diverse regionale Museen besuchen kann. Für dieses Projekt wird der Club nach langwierigen Bemühungen vom Kanton Thurgau finanziell unterstützt. Und auch mit dem Projekt «Textilland Ostschweiz» ist der OCS vernetzt. Das Saurer-Museum mit der Textilabteilung ist dabei das Scharnier zwischen Classic Bodensee (Technik) und Textilland Ostschweiz.

Mehr als nur Lastwagen

Dass die Firma Saurer nicht nur die Nutzfahrzeuge produziert hat, will die Arbeitsgruppe Textil bekanntmachen. So werden im neuen Oldtimer-Museum auch mehrere zum Teil über 100 Jahre alte und noch funktionierende Textilmaschinen ausgestellt.

Auf einer Webmaschine werden Geschirrtücher mit der Aufschrift «Saurer-Museum Arbon» hergestellt, die dann für 20 Franken verkauft werden. Und auf einem Stickautomaten 1S werden Abzeichen mit der gleichen Aufschrift gestickt.

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