Vier Landessprachen – aber welche vier?

Immer wieder, so die St. Galler SVP, würden fremdsprachige Schülerinnen und Schüler in Regelklassen eingegliedert, ohne dass sie der deutschen Sprache mächtig seien. Dies habe Folgen.

Regula Weik
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Immer wieder, so die St. Galler SVP, würden fremdsprachige Schülerinnen und Schüler in Regelklassen eingegliedert, ohne dass sie der deutschen Sprache mächtig seien. Dies habe Folgen. Die Lehrperson werde durch diese Kinder «vollumfänglich absorbiert» und die Leistungsfähigkeit der gesamten Klasse «gemindert». Dies gelte als «erwiesen».

Die SVP fordert deshalb für den Eintritt in eine Regelklasse ein «Mindestmass an Deutschkenntnissen». Sie nähme gerne die Regierung mit ins Boot; diese ist die Antwort auf den politischen Vorstoss noch schuldig. Gut möglich, dass sie mit der Territorialforderung nicht klar kommt. Die SVP spricht von «unseren vier Landessprachen (inkl. Englisch)». Selten hatte eine Forderung der SVP derart viel Weitsicht.

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