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Vier Gemeinden bangen um ihre Post

Region Rorschach Die klassische Poststelle verschwindet nach und nach. 31 Poststellen im Kanton St. Gallen sind gefährdet. Das schreibt die Post in einer gestern veröffentlichten Medienmitteilung. Bereits im vergangenen Oktober hat das Unternehmen seine Strategie für das Postnetz der Zukunft bekannt gegeben. Im Dialog mit Kantonsvertretern habe die Post nun im Kanton St. Gallen eine Strategie entwickelt. 41 Filialen sind demnach bis 2020 garantiert (siehe «Tagblatt» Seite 15).

In der Region Rorschach sind die kürzlich sanierte Filiale im Goldacher Zentrum sowie die Poststellen in Rorschach und Rheineck vorerst gesichert. In Staad, Altenrhein und Tübach wird die Poststelle bereits von Partnern geführt, etwa integriert im Dorfladen (siehe Artikel oben). Keine Anlaufstelle im eigenen Dorf haben die Untereggerinnen und Unteregger. Sie können den Hausservice nutzen. Ungewiss ist die Zukunft der Postfilialen in Steinach, Thal und Rorschacherberg. Diese will die Post überprüfen, heisst es in der Medienmitteilung weiter.

Der Rorschacherberger Gemeindepräsident Beat Hirs sieht die Poststelle von seinem Büro aus. «Aus meiner Sicht ist die Filiale gut frequentiert», sagt er. Ob die Filiale in der 6700-Einwohner-Gemeinde aus unternehmerischer Sicht genug Umsatz erwirtschaftet, kann der Gemeindepräsident hingegen nicht beurteilen. Für die Rorschacherberger sei die Poststelle vor allem deshalb praktisch, weil es genügend Parkmöglichkeiten gibt, um grössere Pakete abzuladen. Bei den benachbarten Filialen in Rorschach und Goldach sei dies nicht der Fall. Dennoch: «Eine Schliessung der Poststelle muss nicht immer ein Nachteil sein», sagt Hirs. Postagenturen wie etwa jene im Volg in Staad seien länger geöffnet als die heutigen Post­filialen. Und: Den Betreibern der Dorfläden bringe das mehr Kundschaft. Ob auch die Rorschacherberger Poststelle künftig als Agentur geführt wird, ist offen. Die Gemeinde werde in den kommenden Monaten Gespräche mit der Post führen. Auch mit Thal und Steinach will der gelbe Riese alternative Lösungen prüfen.

Horner werden nach den Ferien informiert

Bereits Gespräche geführt hat man in Horn. Auch die thurgauische Gemeinde bangt um ihre Post. Der Gemeinderat hat sich deshalb Anfang Jahr für den Erhalt der Filiale im Dorf eingesetzt. «Wir sind weiterhin im Gespräch mit der Gemeinde und möglichen Partnern und prüfen eine alternative Lösung für das Postangebot in Horn», sagt Markus Werner, Kommunikationsbeauftragter der Post. Er rechnet damit, dass die Bevölkerung nach den Sommerferien an einer öffentlichen Informationsveranstaltung über das weitere Vorgehen informiert wird.

Linda Müntener

linda.muentener@tagblatt.ch

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