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VIELVERSPRECHEND: Verliebt, verlobt, verzwickt: Theatergruppe Spielwitz feiert 30jähriges Bestehen

Dieses Jahr feiert die Ostschweizer Theatergruppe Spielwitz das 30-jährige Bestehen. Mit einem vielversprechenden Programm geht die Gruppe auf Tournee.
Daniela Huber-Mühleis
Es ist unübersehbar: Spielfreude und Humor sind für die Mitglieder der Theatergruppe Spielwitz wichtig. (Bild: PD)

Es ist unübersehbar: Spielfreude und Humor sind für die Mitglieder der Theatergruppe Spielwitz wichtig. (Bild: PD)

Daniela Huber-Mühleis

redaktionot@tagblatt.ch

Nach intensiven Vorbereitungen und Proben geht die Theatergruppe Spielwitz mit dem vielversprechenden Programm «verliebt, verlobt, verzwickt…» von Martin Radl auf Tournée. Es ist die 30. Spielsaison. Regie führt Roman Ebneter, der zum zweiten Mal die künstlerische Leitung inne hat. Die verrückte Komödie «verliebt, verlobt, verzwickt...» handelt von einer jungen Frau, die durch ihre bevorstehende Hochzeit zu ihrer eigenen Grossmutter werden soll. Den Zuschauer erwartet ein Chaos der Gefühle, Irrungen, Verwirrungen und Intrigen, die in einem Gewirr aus unglücklichen Verschlingungen den bevorstehenden Hochzeitstermin durchaus noch zum Platzen bringen könnte.

Logistische Meisterleistung

Je 15 Frauen und Männer sind am Projekt Spielwitz beteiligt. «Da wir eine Wanderbühne sind, muss nicht nur das ganze Bühnenbild, sondern auch die Festwirtschaft gezügelt werden. Das ist eine riesige logistische Meisterleistung», sagt Andrea Luchsinger, Vorstandsmitglied. Sie ist auch für die Werbung, das Marketing, Sponsoring, Ticketing und Personelles verantwortlich und leitet die Stückwahlkommission. Diese wählt aus 15 bis 20 Vorschlägen Leseproben aus, die ein Prozedere durchlaufen bis ein Favorit feststeht.

Im April 2017 begannen bereits die Vorbereitungen und der Probeplan wurde festgelegt. «Für einen reibungslosen Ablauf sorgen die Regie sowie die Assistenten im Hintergrund, die Techniker, Maskenbildner, Souffleusen, Requisiteure, Kassierer und Saalverantwortlichen um nur einige zu nennen», sagt Andrea Luchsinger. Anhand einer Helferliste packen beim Transport alle Teilnehmenden mit an.

Mit Virus infiziert

Die jeweiligen Rollen werden durch die Regie verteilt, die Wert darauf legt, dass diese ausgeglichen sind und kein Akteur eine zu tragende Figur verkörpert. «Ein Laien-Schauspieler muss mit Leidenschaft dabei und kollegial sein, ein Teamplayer, der sich an den Probenplan hält und verlässlich ist», erklärt Luchsinger. Einige Schauspieler sind seit der Gründung oder mehr als 20 Jahre dabei. «Ist man einmal mit dem Spielwitz-Virus infiziert, ist es schwierig, ihn wieder los zu werden», sagt Luchsinger schmunzelnd. Über die Homepage melden sich auch immer wieder jüngere Personen, die mitspielen wollen. Wegen Weiterbildungen oder Reisen, gibt es in dieser Altersgruppe eher Wechsel als bei den gesetzteren Mitspielern. «Doch wir alten Hasen müssen einsehen, dass wir nicht mehr die attraktive Geliebte oder den jungen Liebhaber spielen können.»

Zu den Höhepunkten der vergangenen 30 Jahre gehören für Andrea Luchsinger die Freundschaften, die entstanden sind, das selbstgeschriebene Bühnenstück «Brunschwiler» zum 10-jährigen Bestehen und die Vereinsreisen, die alle fünf Jahre stattfinden. Dass Passivmitglieder und Sponsoren das Ensemble finanziell unterstützen, dafür ist die Marketingleiterin dankbar.

Positive und negative Veränderungen

Gemäss Luchsinger überwiegen die erfreulichen Veränderungen der letzten Jahre. Nachteilig wirken sich die zahlreichen kulturellen Anlässe aus, die es vor 30 Jahren in dieser Vielzahl noch nicht gegeben hat. Das Wandertheater muss sich immer wieder behaupten. Einfacher geworden ist hingegen die Werbung über Social Media sowie der Vorverkauf übers Internet und eine einzige Vorverkaufsstelle. Auch dass die leichteren Bühnenbilder den schweren Stellwänden und Türen gewichen sind, taxiert sie als positive Umgestaltung. Dass das Vorstandmitglied den grossen kalten Übungsraum trotz schlechter Isolation zu den erfreulichen Impressionen zählt, zeigt, dass das Herzblut für das Lustspiel wichtiger ist, als kalte Füsse.

Aufführungen

23.2., 20 Uhr Lindensaal Teufen; 24.2., 20 Uhr mit Dinner, Lindensaal Teufen; 3.3., 20 Uhr Oberstufenzentrum Goldach; 10.3., 20 Uhr Gemeindezentrum Mörschwil; 11.3., 17 Uhr Gemeindezentrum Mörschwil; 16. und 17.3. je 20 Uhr Oberstufenzentrum Abtwil; Vorverkauf: Buchhandlung Bigler, Goldach, Telefon 071 841 81 01 oder unter www.spielwitz.ch.

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