Vielseitigere Arbeit bei der Kantonspolizei

Heute beginnt für 5 Aspirantinnen und 22 Aspiranten der Kantonspolizei St. Gallen die Polizeischule. In Amriswil wird der Nachwuchs während 21 Monaten für den Polizeialltag fit gemacht. Als einziger Stadtsanktgaller mit dabei ist Luca Hohl.

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Luca Hohl Aspirant aus St. Gallen (Bild: pd)

Luca Hohl Aspirant aus St. Gallen (Bild: pd)

Heute beginnt für 5 Aspirantinnen und 22 Aspiranten der Kantonspolizei St. Gallen die Polizeischule. In Amriswil wird der Nachwuchs während 21 Monaten für den Polizeialltag fit gemacht. Als einziger Stadtsanktgaller mit dabei ist Luca Hohl. Der 24-Jährige tauscht für seinen Traumberuf Kochlöffel gegen Dienstwaffe.

Sie sind gelernter Koch. Warum wollen Sie nun Polizist werden?

Schon in jungen Jahren war das mein Traumberuf. Dieser Traum ist während der Lehre etwas in den Hintergrund gerückt. Bis ich die Ausbildung zum Schiedsrichter absolviert habe. Da habe ich gemerkt, dass es mir gefällt, unparteiisch zu sein und für Sicherheit und Ordnung zu schauen. Ausserdem will ich als Mensch weiterkommen. Das ist als Polizist möglich.

Sie wohnen in der Stadt. Warum gehen Sie zur Kantonspolizei und nicht zur Stadtpolizei?

Weil die Arbeiten der Kantonspolizei vielseitiger sind. Das Einsatzgebiet ist grösser und grenzt an den Bodensee, an Österreich, das Fürstentum Liechtenstein und die Nachbarkantone. Ausserdem ist die Kriminalpolizei beim Kanton angesiedelt.

Als Polizeiaspirant der Stadt hätten Sie während der Ausbildung jährlich 3000 Franken mehr verdient.

Es ist möglich, dass die Kantonspolizei weniger zahlt. Das ist aber nicht ausschlaggebend. Es wäre der falsche Ansatz, die Ausbildung des Geldes wegen zu machen.

Was erwartet Sie in den nächsten 21 Monaten?

Was die Arbeit als Polizist eben mit sich bringt. Die Ausbildung gliedert sich in einen Theorie- und einen Praxisteil. In der Praxis lernen wir zum Beispiel, uns selber zu verteidigen. (jmw)