Vieles versucht, wenig erreicht

Seit 2001 ist der «Freihof» im Besitz der Politischen Gemeinde Mörschwil. Die zündende Idee, wie er sinnvoll genutzt werden könnte, hatte bislang niemand. Zwar sagte die Bürgerversammlung 2007 Ja zu einem Abbruch mit anschliessender Platzgestaltung.

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Seit 2001 ist der «Freihof» im Besitz der Politischen Gemeinde Mörschwil. Die zündende Idee, wie er sinnvoll genutzt werden könnte, hatte bislang niemand. Zwar sagte die Bürgerversammlung 2007 Ja zu einem Abbruch mit anschliessender Platzgestaltung. Was die Bürger damals nicht wussten: Das wäre rechtswidrig. Im April 2010 entschied das Verwaltungsgericht des Kantons: Der «Freihof» darf nicht ersatzlos abgebrochen werden. Der Gemeinderat beschloss daraufhin, die Liegenschaft im Baurecht abzugeben. Es gingen drei Bewerbungen ein, wobei keines der Konzepte den Rat überzeugte. Im November 2010 beauftragte er Rudolf Baer, eine Arbeitsgruppe einzusetzen, die Nutzungsmöglichkeiten für den «Freihof» ausarbeitet. Am 18. September, um 20 Uhr, werden im Gemeindesaal nun drei Varianten vorgestellt. (cor)

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