Viele Stoffe, viel Herzblut

Bereits zum 4. Mal sind Quilts aus Christina Lauchenauers Sammlung öffentlich zu sehen.

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Filigrane Arbeit: Christina Lauchenauer vor zwei selbst genähten Quilts. (Bild: Helena Gunsch)

Filigrane Arbeit: Christina Lauchenauer vor zwei selbst genähten Quilts. (Bild: Helena Gunsch)

Christina Lauchenauer, Quilterin aus Leidenschaft, stellt ihre kunstvoll genähten Decken noch bis zum 28. Mai im Gewölbekeller der Vadian Bank aus.

Heutzutage sieht man Quilts oft in Form von Bettüberwürfen oder als Sammlerstücke an der Wand. Ursprünglich wurden Mädchen durch das Quilten ans Nähen herangeführt. Christina Lauchenauer hat viele ihrer «Stoffschätze» aus teilweise 200 Jahre alten Kleiderbeständen. Vor über 30 Jahren entdeckte sie ihre Liebe zu Quilts. Zuerst hat sie sie nur gesammelt, mittlerweile beschreibt sie ihre Leidenschaft als «dritten Beruf».

Zu jedem Quilt weiss sie eine Geschichte zu erzählen.

Quilts haben vor allem in Amerika eine grosse Tradition. «Ich habe alle amerikanischen Serien gesehen, weil da immer Quilts drin vorkommen», sagt Christina Lauchenauer lächelnd. «Quilten ist eine meditative Arbeit. Für einen ganzen Quilt arbeite ich bis zu 1200 Stunden, 6 bis 8 Stunden am Tag», erzählt sie. Christina Lauchenauer ist jeden Nachmittag in ihrer Ausstellung anzutreffen. Geöffnet hat diese von Montag bis Freitag jeweils von 8.

30 bis 12 Uhr und von 13 bis 16.30 Uhr, am Donnerstag bis 18 Uhr. (hel)